Konzept vorgestellt
Union setzt bei Mitarbeiterbeteiligung auf Selbstbestimmung

Die Union hat wenige Tage nach der SPD ihr Konzept für betriebliche Bündnisse zur Mitarbeiterbeteiligung vorgestellt. Die Zeit für eine Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivkapital „überreif“, hieß es.

HB BERLIN. Die Union hat wenige Tage nach der SPD ihr Konzept für betriebliche Bündnisse zur Mitarbeiterbeteiligung vorgestellt. Das Vorhaben wurde am Freitag in Berlin von Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) und Bayerns Wirtschaftsminister Erwin Huber (CSU) erläutert.

Laumann sagte, CDU und CSU glaubten, dass die Zeit für eine Beteiligung der Arbeitnehmer am Produktivkapital „überreif“ sei. Huber betonte, Vision sei, dass mit dem Projekt die Bindung des Arbeitnehmers an das eigene Unternehmen gestärkt werde. Die unmittelbare Beteiligung des Arbeitnehmers am eigenen Unternehmen habe Vorrang.

Nach dem Konzept der Union sollen Geschäftsleitung und Belegschaft selbst bestimmen, welche Beteiligungsmodelle sie einführen wollen. Dazu gehört auch, woraus sie gespeist, wie sie abgesichert werden und welche Mitspracherechte die Beschäftigten erhalten sollen.

Plan der SPD ist es, die Arbeitnehmer indirekt über einen „Deutschlandfonds“ am Unternehmen partizipieren lassen. Danach sollen in den Fonds keine Gehaltsbestandteile fließen, sondern Bonus- oder Extrazahlungen der Firmen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%