Konzernrettung
Bund will nicht volles Opel-Risiko

Potenzielle Investoren beim angeschlagenen Autobauer Opel können nach Worten von Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg nicht mit einer vollen Risikoübernahme des Bundes rechnen.

HB BERLIN. "Der Wunsch einiger Interessenten, dass die Bundesregierung auf Jahre hinaus das volle Risiko ihrer Investments übernimmt, geht natürlich nicht", sagte der CSU-Politiker der "Welt am Sonntag" laut Vorabmeldung.

Der Minister warnte vor zu hohen Erwartungen bei der Rettung des Autoherstellers. "Die Bundesregierung wird alles in ihrer Macht stehende tun, um den Mitarbeitern zu helfen", sagte er. "Diese erwarten aber auch, dass wir realistisch handeln und keine Luftschlösser bauen."

Vom Management der Opel-Mutter General Motors erwarte er sich Klarheit und nicht nur Hypothesen. Ob Opel die Hilfe der Bundesregierung bekomme, bemesse sich am Rettungskonzept der Firma und ihrer Mutter. Sollte die Bundesregierung sich am Ende dazu entschließen, Opel doch nicht zu helfen, will Guttenberg nach eigenen Worten das "Gespräch mit den Menschen vor Ort suchen", um die Entscheidung zu erklären.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%