Kooperation mit Unternehmern
Gabriel will SPD auf Wirtschaftskurs führen

SPD-Chef Gabriel ist mit den Umfrageergebnissen unzufrieden. Er mahnt, die SPD dürfe nicht nur „für die soziale Seite der Gesellschaft zuständig“ sein. Auch Thomas Oppermann will Wirtschaft und Wachstum betonen.
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BerlinDie SPD will ihren Kurs in Sachen Wirtschaft und Wachstum künftig neu justieren. „Die SPD darf sich nicht damit zufrieden geben, für die soziale Seite der Gesellschaft zuständig zu sein“, sagte Parteichef Sigmar Gabriel der „Bild“-Zeitung vom Donnerstag. Um die sozialen und ökologischen Aufgaben in Deutschland zu bewältigen, müsse die Politik auch mit Unternehmen und Unternehmern zusammenarbeiten, „vor allem mit dem Mittelstand und den Familienunternehmen“.

Gabriel räumte in dem Interview ein, mit den gegenwärtigen Umfragen seiner Partei nicht zufrieden zu sein. Die SPD habe in der Koalition ihre Themen durchgesetzt, „aber die Wirkung ist doch noch längst nicht bei den Menschen angekommen“. Der Mindestlohn beispielsweise sei beschlossen, „aber man merkt ihn noch nicht auf dem Gehaltszettel“. Die Sozialdemokraten diskutieren angesichts der anhaltend schwachen Umfragewerte über ihre strategische Ausrichtung: In den Umfragen liegt die Union mit Werten um 40 Prozent weit vor der SPD, die auf Werte um 25 Prozent kommt.

Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Thomas Oppermann, unterstützt die Kräfte in seiner Partei, die Fragen von Wirtschaft und Wachstum stärker in den Vordergrund rücken wollen. Es sei „richtig, das wirtschaftspolitische Profil der SPD weiter zu schärfen“, sagte Oppermann der „Stuttgarter Zeitung“ von Donnerstag.

Die SPD wolle eine starke und wettbewerbsfähige Wirtschaft, deshalb müsse stärker in Bildung und Infrastruktur investiert werden, sagte Oppermann. Zugleich müsse darauf geachtet werden, „dass die Produktionskosten am Standort Deutschland nicht aus dem Ruder laufen“. Die SPD werde deshalb für ein wachstumsfreundliches Umfeld sorgen. Dazu gehörten eine Stärkung der Wirtschaft und eine steuerliche Entlastung der Mittelschicht.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kooperation mit Unternehmern: Gabriel will SPD auf Wirtschaftskurs führen"

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  • "Er mahnt, die SPD dürfe nicht nur „für die soziale..."

    Er sollte im eigenem Forum der SPD mal lesen, was seine Mitglieder und SPD-Wähler/Interessierte an kritischen und qualifizierten Kommentaren schreiben !

    Respekt und Anerkennung an die geschätzten SPD-Kommentatoren, zu Ihrer Geduld und Hartnäckigkeit !!!

    ABER, diese Seeheimer Clique hört nicht zu ! Warum ?

    Die SPD hat brutalen Sozial-Abbau betrieben und unser Land negativ, beschämend und zum Nutzen der eigenen privaten "Karriere" nach der "Politik" widerlich verändert und ausgenutzt !

    Diese durchsichtigen ALIBI-Maßnahmen die man z.Zt. versucht, die Betroffenen zu täuschen und sich als sozial dar zu stellen, sind nur noch peinlich !!!

    Wenn die Basis nicht endlich aufräumt in Ihrer Partei, dann kommen harte Zeiten auf diese Partei zu !

    Wenn nicht, dann sind die SPD-Kommentatoren und Mitglieder in der falschen Partei und leider in der Minderheit !





  • Obama ist einfach der Ausführende der Welt-Geld-Elite. All die "Stiftungen" in die Waren Buffet gerade wieder 2,8 Milliarden Dollar "gespendet hat", die Clinton-Foundation, Gates-Foundation, die eine "Neue Welt" erschaffen wollen von oben diktiert - in Zusammenarbeit mit der Ideologie-Presse.

    Das ist der eigentliche Konflikt mit den Grundgesetzen der Staaten der Welt.

  • LESENSWERT - Kampfjet absichtlich vor Passagierflugzeug ?

    " Washington unter Druck
    Amerikaner werden nervös: Hat die Ukraine den Abschuss von MH17 ausgelöst?

    Eine US-Sprecherin hat in Washington überraschend ein Geständnis abgelegt: Sie musste einräumen, dass die Ukraine tatsächlich einen Kampf-Jet in Richtung von MH17 geschickt haben könnte. Dieser Jet könnte die Rebellen provoziert haben, in Richtung der Passagier-Maschine zu schießen. In diesem Fall hätte die Ukraine eine klare Mitschuld am Tod von fast 300 Zivilisten. Die Amerikaner kämen als militärische Drahtzieher der ganzen Aktion gewaltig unter Druck. ..."

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2014/07/64358/

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