Kopfpauschale bleibt umstritten
Verhärtete Fronten beim Zahnersatz

Im Streit zwischen Bundesregierung und Union um die Ausgestaltung der ab Januar 2005 geplanten Zusatzversicherung des Zahnersatzes ist eine Annäherung nicht in Sicht.

HB BERLIN. In einem Gespräch mit dem Handelsblatt bekräftigte die CDU-Gesundheitsexpertin Annette Widmann-Mauz, es müsse auf jeden Fall bei der Kopfpauschale für Zahnersatz von 6 bis 8 Euro bleiben. "Wir warten auf einen Gesetzesvorschlag der Regierung, mit dem die einvernehmlich von Bundesregierung und Union beschlossene Kopfpauschale umgesetzt wird", sagte Widmann-Mauz. Dagegen will Sozialministerin Ulla Schmidt (SPD) die Prämie in einen prozentualen Beitrag von 0,3 bis 0,4 Prozent umwandeln.

Genau so beharrlich weigert sich der Verband Deutscher Rentenversicherungsträger den Einzug der Kopfpauschale, wie von den Krankenkassen gefordert, bei den Rentnern zu übernehmen. "Wir sind nicht bereit, zum ersten Januar den Rentnern erneut Bescheide über eine Kürzung ihrer Rentenzahlung zuzustellen", sagte VDR-Chef Franz Ruland dem Handelsblatt. Im Übrigen seien die Rentenversicherer auch verwaltungstechnisch in den verbleibenden vier Monaten nicht in der Lage, den Einzug des Pauschalbeitrags zu organisieren.

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