Kosten der Energiewende
Industrie fürchtet sich vor den Folgen des Atomausstiegs

Die Bundesregierung treibt die Planungen für einen raschen Ausstieg aus der Atomenergie voran. Doch wer soll die Energiewende bezahlen? Die Industrie ist alarmiert. Sie befürchtet eine Explosion der Strompreise.
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Düsseldorf, BerlinDie Industrie warnt vor den Konsequenzen eines raschen Ausstiegs aus der Atomkraft. „Wir befürchten, dass nun überstürzt Entscheidungen getroffen werden, deren Auswirkungen auf die Strompreise niemand ernsthaft bedenkt“, sagte Birgit Ortlieb, Geschäftsführerin des Verbandes der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK), dem Handelsblatt. Im VIK sind die großen Energieverbraucher aus der Industrie vereint.

Tatsächlich werden in den kommenden Wochen in schneller Folge die Weichen für den Ausstieg aus der Kernenergie gestellt. Darauf hat Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ministerpräsidenten aller 16 Bundesländer bei einem Treffen Ende vergangener Woche eingeschworen. Bereits Mitte Juni soll der Ausstieg besiegelt sein.

Unbestritten ist, dass der beschleunigte Ausstieg aus der Kernkraft zunächst zu steigenden Strompreisen führen wird. Die Industrie, die für rund 50 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland steht, ist davon besonders stark betroffen. „Explodierende Strompreise sind Gift für energieintensive Industrien. Wir bewegen uns schon heute auf einem kaum erträglich hohen Strompreisniveau“, sagte VIK-Geschäftsführerin Ortlieb. Selbst leichte Steigerungen könnten das Fass zum Überlaufen bringen und wirkten als Jobkiller und Investitionsbremse.

Das neue Energiekonzept der Bundesregierung dürfte nicht unwesentlich davon beeinflusst werden, wie viel die Wende in das Zeitalter der erneuerbaren Energien voraussichtlich kosten werden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Eckdaten genannt: Auch künftig müsse die Energieversorgung sicher, umweltfreundlich und nicht zuletzt bezahlbar sein. Atom-Gegner und -Befürworter bringen sich daher mit ihren Kostenberechnungen für die Meinungsfindung der verbleibenden zwei Monate des Atom-Moratoriums in Position.

Die „Bild“-Zeitung zitiert Energieexperten von Union und FDP, die von bis zu vier Milliarden Euro zusätzliche Kosten im Jahr für den Ausstieg aus der Kernenergie ausgehen. Brüderle erwartet Mehrkosten von bis zu zwei Milliarden. Begründet wird dies unter anderem mit stärkerer Förderung von Windparks und Gebäudesanierungen sowie einem beschleunigten Netzausbau. Hinzu komme eine niedrigere Brennelementesteuer.

Diesen Zahlen hält Greenpeace eigene Berechnungen entgegen. Strom aus Wind- und Wasserkraft ist danach heute schon wesentlich billiger als Strom aus Kohle und Atom. Nach einer Greenpeace-Studie erhielt nämlich die Atomstromproduktion von 1970 bis 2010 staatliche Förderung in Höhe von 186 Milliarden Euro, die Steinkohleverstromung kam auf 165 Milliarden und Braunkohle auf 57 Milliarden Euro. Die erneuerbaren Energien hätten im selben Zeitraum gerade mal 28 Milliarden Euro erhalten. Der Verbraucher zahle also Stromkosten, die auf der Stromrechnung gar nicht auftauchten.

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  • Die Gottseligkeit mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn; denn wir haben nichts in die Welt hereingebracht, so dass wir auch nichts hinausbringen können. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen.

    1.Timotheus 6; 6-8
    Bibel

  • Ein Mörder sorgt sich um unseren Planeten
    Sektenchef: Interview aus dem Gefängnis Charles Manson, oberster Klimaschützer
    19.04.2011, 18:40 2011-04-19 18:40:23
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    Von Jörg Häntzschel, New York
    Ein Mörder sorgt sich um unseren Planeten: Charles Manson sitzt lebenslänglich im Knast - und geht im Gespräch mit ''Vanity Fair'' seinem Bedürfnis zum Predigen und Schwadronieren nach.

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/sektenchef-interview-aus-dem-gefaengnis-charles-manson-oberster-klimaschuetzer-1.1087342


    Der Beitrag ist nicht nur deshalb sehr Interessant weil er Mörder ,Irre und Klimaschützer die sich für Gott halten in Konsens bringt .

  • Sind Sie immer noch nicht in den Tschad ausgewandert?

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