Kosten von nahezu einer Milliarde Euro entstanden
Software-Projekt für Finanzämter gescheitert

Das Programm «Fiscus» sollte den deutschen Finanzämter eine einheitliche Software bescheren. Doch das Projekt ist offenbar gescheitert.

HB BERLIN. Seit 1991 wird an einer einheitlichen Software für die deutschen Finanzämter gearbeitet. Doch das Projekt namens «Fiscus» steht offenbar vor dem Aus. Die Finanzminister von Bund und Ländern werden die Entwicklung am Freitag bei einer Sondersitzung für gescheitert erklären, berichtet das Nachrichtenmagazin «Focus».

Die Programmierversuche sollen den Steuerzahler bislang zwischen 250 und 900 Millionen Euro gekostet haben. Mit dem Programm sollten auch elektronische Steuerzahlungen ermöglicht werden. 2001 war wegen Problemen bei der Umsetzung ein Neustart in Form einer GmbH versucht worden.

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