Kostenexplosion beim Virtuellen Arbeitsmarkt
BA handelt Festbetrag für IT-Projekt aus

Die Bundesagentur für Arbeit will die Kostenexplosion bei ihrem virtuellen Arbeitsmarkt eindämmen. Die Internet-Jobbörse und die Modernisierung der Computersysteme soll maximal 98 Millionen Euro kosten.

HB BERLIN. Die Behörde habe sich mit der Unternehmensberatung Accenture auf diesen Festbetrag für den Virtuellen Arbeitsmarkt (VAM) geeinigt, teilte die Bundesagentur (BA) am Donnerstag mit. Der Virtuelle Arbeitsmarkt hatte im Februar negative Schlagzeilen gemacht. BA-Vorstandschef Frank-Jürgen Weise legte das Projekt damals auf Eis, nachdem interne Berechnungen für die Zeit bis 2008 eine Kostenexplosion auf bis zu 165 Mill. € statt ursprünglich veranschlagter 65 Mill. € ergeben hatten.

Über die Einigung mit Accenture wurde am Donnerstag auch der Verwaltungsrat der Behörde informiert. Das Aufsichtsgremium traf sich in Berlin zu seiner letzten Sitzung in der bisherigen Zusammensetzung. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement benannte am selben Tag turnusgemäß den neuen Verwaltungsrat, dem weitgehend dieselben Vertreter von Gewerkschaften, Arbeitgebern und öffentlicher Hand angehören wie bisher.

Der Festbetrag von 98 Mill. € umfasse alle vier Bestandteile des Virtuellen Arbeitsmarkts (VAM), teilte die BA mit. Dazu gehöre auch die Ablösung des internen Computersystems zur Beratung und Vermittlung von Arbeitslosen durch ein Neues. Dieses werde zum Jahresbeginn 2005 zunächst getestet. Zum VAM gehören zudem die Internet-Jobbörse, das Internet-Service-Portal unter www.arbeitsagentur.de sowie der Jobroboter. Dies ist eine Internet-Suchmaschine, die die Vermittler bei der Suche nach freien Stellen unterstützt.

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