Diskussion: Kommentare zu: Strom könnte knapp werden

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 31.10.2009, 21:05 UhrAnonymer Benutzer: Tom

    gas haben wir nicht !!!
    warum wird nicht über bau von kernkrafttechnischen anlagen nachgedacht ???
    bevor wir 12 kohlekraftwerke bauen,können wir unsern strom auch mit 10 kkw s herstellen !!
    anlagen der neusten generation sind absolut sicher und sehr effektiv !
    ja,wir haben nicht genug ausgebildetes personal die solche anlagen bauen können. aber unsere nachbarn in west und ost können das !!!

  • 01.11.2009, 02:35 UhrAnonymer Benutzer: realien

    "bleibt es bei den bisherigen Energieplanungen und werden Kraftwerke wie geplant abgeschaltet, wird der Strom schon in wenigen Jahren knapp - und teuer...":

    Das hat die neue und erste Rot-Rote-Landesregierung brandenburg nun auch begriffen... man will den Neubau von mondernen und effizienten braunkohlekraftwerke nicht verhindern.

    Sind doch investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung investitionen in die Zukunft. Der steigende Strombedarf stellt die EU vor große Herausforderungen (das Elektroauto hat seinen Strombedarf hier noch nicht einmal angemeldet). insgesamt sind bis 2020 400.000 MW Kapazitäten zu erneuern beziehungsweise zusätzlich zu errichten und schließt rund 170.000 MW fossil gefeuerter Kraftwerken mit ein: etwa die Hälfte des bestands, deren Neubau notwendig ist, um die CO2-Ziele zu erreichen. Dazu sind von Seiten der Energieversorgungsunternehmen Milliardenschwere investitionen notwendig, die wesentliche impulse für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt liefern.

    Viele Länder setzen vor dem Hintergrund der erforderlichen Kraftwerkserneuerungen verstärkt auf Kernkraft. Aber auch effiziente Kohle- und Gaskraftwerke spielen dabei eine Rolle. Mit einem Anteil von über 45 Prozent bilden sie auch in den nächsten Dekaden das Fundament einer sicheren Energieversorgung in Europa (Qelle: RWE Power).

    Der Ausgang der bundestagswahl lässt uns alle hoffen, dass wir wieder mit einer realistischeren Energiepolitik rechnen dürfen.

  • 01.11.2009, 02:41 UhrAnonymer Benutzer: realien

    "bleibt es bei den bisherigen Energieplanungen und werden Kraftwerke wie geplant abgeschaltet, wird der Strom schon in wenigen Jahren knapp - und teuer...":

    Das hat die neue und erste Rot-Rote-Landesregierung brandenburg auch begriffen... man will den Neubau von mondernen effizienten braunkohlekraftwerken nicht verhindern.

    Sind doch investitionen in eine nachhaltige Energieversorgung investitionen in die Zukunft. Der steigende Strombedarf stellt die EU vor große Herausforderungen (das Elektroauto hat seinen Strombedarf noch nicht einmal angemeldet). insgesamt sind bis 2020 400.000 MW Kapazitäten zu erneuern beziehungsweise zusätzlich zu errichten und schließt rund 170.000 MW fossil gefeuerter Kraftwerken mit ein: etwa die Hälfte des bestands, deren Neubau notwendig ist, um die CO2-Ziele zu erreichen. Dazu sind von Seiten der Energieversorgungsunternehmen Milliardenschwere investitionen notwendig, die wesentliche impulse für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt liefern.

    Viele Länder setzen vor dem Hintergrund der erforderlichen Kraftwerkserneuerungen verstärkt auf Kernkraft. Aber auch effiziente Kohle- und Gaskraftwerke spielen dabei eine Rolle. Mit einem Anteil von über 45 Prozent bilden sie auch in den nächsten Dekaden das Fundament einer sicheren Energieversorgung in Europa (Quelle: RWE Power).

    Der Ausgang der bundestagswahl lässt uns hoffen, dass wir wieder mit einer realistischeren Energiepolitik rechnen dürfen.

  • 01.11.2009, 11:07 UhrAnonymer Benutzer: yahel

    @ baeckerbullerjahn (2)
    "Nur ist die neue Art des Hb-"Forums" darauf angelegt,daß ihr beitrag spätestens übermorgen im Orkus des internets verschwunden ist."

    Das sehe ich nicht so. Diese Art des "Forums" ist die, die wir schon vo einigen Jahren hatten und besser zu lesen ist, als damals.

    "ich werde mich deshalb verabschieden. Sorry"

    Aber nicht doch, da sind schon ganz andere Stürme über dieses Forum hinweggefegt, es ist immer noch da.

  • 01.11.2009, 11:13 UhrAnonymer Benutzer: yahel

    @ realien (3)

    „Der Ausgang der bundestagswahl lässt uns hoffen, dass wir wieder mit einer realistischeren Energiepolitik rechnen dürfen.“

    Das Problem bei der betrachtung des Kraftwerksbedarfs stellen immer noch die dar, die den Stromexport als Überschuß betrachten und deshalb der Meinung sind, daß in D weniger Kraftwerke und schon gar keine Kernkraftwerke oder Kohlekraftwerke gebraucht werden. Diese Leute träumen von einer dezentralen Stromversorgung und bilden sich ein, daß sie mit ihren Solarplatten auch autark sein könnten.

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