Kramp-Karrenbauer
Saarland-Eigenständigkeit ist Schicksalsfrage

Annegret Kramp-Karrenbauer sieht die Eigenständigkeit des Saarlandes gefährdet. Hohe Schulden und ein Bevölkerungsschwund setzen dem kleinen Bundesland zu. Die große Koalition soll nun Schlimmeres verhindern.
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SaarbrückenSaar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat die eigenständige Zukunft des Saarlands zur Schicksalsfrage der neuen großen Koalition erklärt. „Das, was die Eigenständigkeit dieses Landes wirklich gefährdet, das sind unsere Schulden, das ist der Rückgang der Bevölkerung und das ist vor allem der Verlust an Zutrauen in die eigene Zukunftsfähigkeit“, sagte Kramp-Karrenbauer am Mittwoch in ihrer ersten Regierungserklärung im Landtag als Chefin der schwarz-roten Koalition. Kramp-Karrenbauer will alle Landtagsfraktionen in ihre Arbeit einbeziehen und bot damit auch Linken, Grünen und Piraten die Zusammenarbeit an. Alle gemeinsam sollten um den besten politischen Weg ringen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kramp-Karrenbauer: Saarland-Eigenständigkeit ist Schicksalsfrage"

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  • Das Saarland an Frankreich?!

    Es mussten 2 (In Worten ZWEI!) Weltkriege ums Saarland geführt werden. Deutschland hat beide Kriege verloren. Jetzt müssen wirs auch behalten - leider ;-)

  • Soll Kramp-Karrenbauer doch das Saarland an Frankreich zurück geben und dafür bekommen wir dei DM wieder.

  • @ Numismatiker,
    nicht ganz korrekt,
    zwei schwache Bundesländer haben auch zwei teure Landesregierungen, samt Umfeld.
    Ein schwaches Bundesland hat auch nur eine Landesregierung samt Umfeld.
    Der Zusammenschluss mehrerer Bundesländer, in z.B. Nord / West / Ost / Süd würde dagegen durchaus Sinn machen.

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