Kranzniederlegung
Gedenken an die Opfer des Volksaufstandes von 1953

An die Opfer des Aufstandes in der DDR am 17. Juni 1953 hat der Bundestag am Donnerstag erinnert. Zu Beginn erklärte Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, die Helden und die Opfer für Freiheit, Gerechtigkeit sowie Einheit würden nie vergessen.

HB BERLIN. Sie seien Wegbereiter der Bürgerrechtsbewegung im Herbst 1989 gewesen.

Bei dem Aufstand waren in 700 Orten der DDR mehr als eine Million Menschen für Demokratie und Freiheit auf die Straße gegangen. Ihr Protest wurde von sowjetischen Panzern niedergewalzt. Nach jüngsten Forschungsergebnissen starben bei dem Aufstand mindestens 55 Menschen, bislang waren höhere Zahlen angegeben worden.

Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und Berlins Innensenator Ehrhart Körting (beide SPD) legten auf dem Berliner Friedhof Seestraße Kränze nieder. Stolpe sagte am Mahnmal des 17. Juni, für die Vollendung des Aufbau Ost werde der Mut der Aufständischen von einst gebraucht.

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