Krisengeplagter Autoklub
Dobrindt fordert vom ADAC grundlegende Reformen

Verkehrssicherheit, Pannen- und Rettungshilfe – das sind die Kernkompetenzen des ADAC, auf die sich der Autofahrer-Verein laut Verkehrsminister Dobrindt besinnen solle.
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BerlinBundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) verlangt grundlegende Reformen im krisengeplagten ADAC. „Der ADAC muss sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren“, sagte Dobrindt dem Handelsblatt. Dazu gehörten die Verkehrssicherheit sowie die Pannen- und die Rettungshilfe. Der CSU-Politiker forderte den Verein auf, seine wirtschaftlichen Aktivitäten zu überdenken: „Der ADAC tut gut daran, jetzt zu überlegen, wie er sich vom Image eines Konzerns befreit und es in das Image eines Vereins wandelt, der für seine Mitglieder da ist.“

An diesem Samstag treffen sich 190 Funktionäre des ADAC zur Hauptversammlung in Saarbrücken. Dort wollen sie über Reformen reden. Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erwartet von der Hauptversammlung „klare Signale“. Das Vertrauen sei durch „das Missmanagement aus den eigenen Reihen“ schwer beschädigt worden“, sagte sie dem Handelsblatt. Der Verein befinde sich in einer „sehr schwierigen Situation“.

Dr. Daniel Delhaes
Daniel Delhaes
Handelsblatt / Korrespondent

Kommentare zu " Krisengeplagter Autoklub: Dobrindt fordert vom ADAC grundlegende Reformen"

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  • Dobrindt-CSU verhält sich wie ehemals Westerwelle-FDP. Bevor er in Verantwortung kam, hörte man große Sprüche und Angaben. Jetzt im Amt, braucht er zwei Jahre, bis er die PKW-Maut einführt. Somit verzichtet er diese zwei Jahre auf die Mauteinnahmen, die dringend, auch nach CSU-Angaben, für das marode Straßensystem benötigt werden, das man überall antrifft. Dabei braucht er die Plaketten nur an die deutschen Autofahrer versenden lassen, sie sind ja nach CSU-Angaben für deutsche PKW kostenlos. Und die Verkaufsstellen für ausländische PKW gibt es ja bereits in Form der LKW Terminals. Dobrindt-CSU lenkt aber lieber auf andere wie den ADAC ab, anstelle seine Arbeit zu machen. Dies erinnert stark an die Sprücheklopferei der FDP.

  • Dobrindt-CSU verhält sich wie ehemals Westerwelle-FDP. Bevor er in Verantwortung kam, hörte man große Sprüche und Angaben. Jetzt im Amt, braucht er zwei Jahre, bis er die PKW-Maut einführt. Somit verzichtet er diese zwei Jahre auf die Mauteinnahmen, die dringend, auch nach CSU-Angaben, für das marode Straßensystem benötigt werden, das man überall antrifft. Dabei braucht er die Plaketten nur an die deutschen Autofahrer versenden lassen, sie sind ja nach CSU-Angaben für deutsche PKW kostenlos. Und die Verkaufsstellen für ausländische PKW gibt es ja bereits in Form der LKW Terminals. Dobrindt-CSU lenkt aber lieber auf andere wie den ADAC ab, anstelle seine Arbeit zu machen. Dies erinnert stark an die Sprücheklopferei der FDP.

  • Dobrindt fordert vom ADAC grundlegende Reformen
    Herr Dobrindt sollte dies erst für seine CSU fordern, und dann in seinem neuen Amt.
    Wo sind die konkreten Vorschläge von Herrn Dobrindt über den Zustand unserer Bundesfernstraßen und Bundesautobahnen?
    Und wie will er diese schnellst möglich renovieren, und auch im 21 Jahrhundert sicher und gefahrlos diese als Autofahrer zu benutzen!
    Also Herr Minister Dobrindt, zuerst nachdenken und bei sich selbst anfangen mit Reformen.

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