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Krisengipfel zur Konjunktur: Ackermann bei Merkels Gipfel dabei

exklusiv Auf der Liste von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für den Krisengipfel am Sonntag stehen nach Informationen des Handelsblatts aus Regierungskreisen derzeit 25 Teilnehmer. Mit dabei ist wieder der Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann - obwohl sich Merkel nach Informationen aus dem Kanzleramt im Oktober über dessen kritische Äußerungen zum Bankenrettungspaket geärgert hatte.

Josef Ackermann. Foto: reuters Quelle: Reuters
Josef Ackermann. Foto: reuters Quelle: Reuters

BERLIN. Die von Merkel eingeladene Herrenrunde besteht aus Ministern, Wirtschaftsverbands-Präsidenten, Ökonomen, Arbeitsmarktexperten und Bankern.

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Die Bundesregierung ist vertreten durch Kanzleramtsminister Thomas de Maizière (CDU), Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier, Finanzminister Peer Steinbrück, Arbeitsminister Olaf Scholz (alle SPD) und Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU). Außerdem kommen der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, Bundesbankchef Axel Weber und KfW-Chef Ulrich Schröder.

Die Kanzlerin hat zudem die Präsidenten der wichtigsten Wirtschaftsverbände eingeladen: Jürgen Thumann vom Industrieverband BDI, Ludwig Georg Braun vom DIHK, Otto Kentzler vom Handwerksverband ZDH, Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt, Anton Börner vom Groß- und Außenhandelsverband BGA, Rolf-Peter Hoenen vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft und vom Einzelhandelsverband HDE Josef Sanktjohanser.

Für den Bankenverband soll Klaus-Peter Müller teilnehmen, außerdem kommt Uwe Fröhlich vom Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken.

Eingeladen sind zudem die Unternehmenschefs René Obermann von der Deutschen Telekom, Wolfgang Reitzle von Linde und Bosch-Chef Franz Fehrenbach. Als Konjunkturexperten kommen die Wirtschaftswissenschaftler Bert Rürup (Sachverständigenrat), Michael Hüther (IW), Gustav Horn (IMK) und Klaus Zimmermann (DIW).

Ziel des Treffens ist ein "gemeinsames Verständnis von Tiefe und Dauer der Krise". Unter den Fachministern herrscht Unmut darüber, dass die Teilnehmerliste immer länger wird. Mit so vielen Leuten sei eine ergebnisorientierte Diskussion kaum mehr möglich, hieß es.

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