Kristina Schröder Die Anti-Frauenministerin

Der Internationale Frauentag ist für Kristina Schröder kein Grund zum Feiern: SPD und Grünen halten der Frauenministerin Versagen auf ganzer Linie vor. Da nützt es auch wenig, dass sie von der CSU Rückendeckung erhält.
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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) mit einer Fingerpuppe. Quelle: dpa

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) mit einer Fingerpuppe.

(Foto: dpa)

BerlinIm Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel ist sie die Ministerin ohne Fortune. Kristina Schröder gilt schon lange als Nullnummer. Die „Bild“-Zeitung brachte ihre Bilanz einst auf den Punkt: „Kein Mut! Keine Ideen! Kein Erfolg! Nix ist öder als die Politik von Frau Schröder“. Weder auf dem Feld der Familienpolitik konnte die CDU-Politikerin aus Hessen überzeugen, noch in der Frauenpolitik. Das wiegt umso schwerer an einem Tag wie dem heutigen, dem Internationalen Frauentag.

Dass Schröder bei der weiblichen Bevölkerung nicht durchdringt, hat sie sich größtenteils selbst zuzuschreiben. Mit ihrem feminismuskritischen Buch hat sie es sich mit vielen Frauen verscherzt. Und sie nahm dabei das Risiko in Kauf, endgültig als Anti-Frauenministerin abgestempelt zu werden. Verwunderlich ist das nicht, wenn man die Ministerin reden hört. „In meinem Buch geht es darum, dass Frauen auf fremde Einmischung in ihr Leben gut verzichten können. Mit diesem Selbstbewusstsein kämpfe ich für die Frauenrechte.“, erklärte sie einst. Damit lieferte Schröder, wenn auch unfreiwillig, einer Erklärung dafür mit, warum sie frauenpolitisch kaum etwas erreicht hat.

SPD und Grünen ziehen denn auch eine vernichtende Bilanz ihrer Arbeit. „Keine Frauenministerin zu haben, würde weniger negativ auffallen als diese. Kristina Schröder blockiert alles, was Frauen tatsächlich voranbringt und unterstützt“, sagte die kinder- und familienpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Katja Dörner, Handelsblatt Online.

Die Frauenquote für Führungspositionen und die ungeklärte Frage der Frauenhausfinanzierung seien die besten Beispiele. Auch in Sachen Lohnungleichheit und Mini-Jobs habe Schröder „null“ erreicht. „Stattdessen hat Ministerin Schröder brav und ohne Murren das frauenpolitisch katastrophale Betreuungsgeld durchgewunken“, kritisierte Dörner und fügte hinzu: „Eine durch und durch düstere Bilanz.“

Hohn und Spott für "verkopften Quatsch"
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10 Kommentare zu "Kristina Schröder: Die Anti-Frauenministerin"

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  • Mein Kommentar wurde entfernt, mit der Begründung er sei unsachlich gewesen.
    Er erhielt jedoch sehr viel Zustimmung, und ich verstehe die Löschung nicht.

  • Asche
    dem stimme ich ebenfalls zu
    Die Grünen benehmen sich ehr udn mehr wie neue Nazis.
    Das könnte nur eines Tages gewaltig nach hinten losgehen

  • "Und das Frauen unter gleichen Bedingungen schlechter bezahlt würden ist schon mehrfach wissenschaftlich widerlegt worden."
    Das sollten Sie mit Fakten unterlegen.
    Wenn es nicht so wäre, warum haben dann deutlich mehr Frauen weniger Rente als die Männer?

    Hört endlich auf zu polarisieren, aus welchen Gründen auch immer. Nur weil Frauen die Kinder bekommen, haben sie nicht weniger Rechte und Pflichten. Verballhornte Frauenbilder, und damit zweierlei Menschenbildern in den Köpfen müssen weg. Dann braucht man sich um Quoten keine Sorgen mehr zu machen.
    Die Zeiten in denen darüber diskutiert wurde, ob Frauen auch zum Wehrdienst oder in den Straßenbau gehen "dürfen", oder ob die Hausfrau mit freundlicher Genehmigung des Ehemannes einem Beruf nachgehen darf, die sind vorbei. Der Rest ist Sache der Frauen UND Männer das ausgestalten, im besten Sinne einer Familie und in Partnerschaften. Wer hier immer noch mit alten Rollenbildern hantiert, oder hantieren will, der kann sich ja Frauen kaufen. Müssen die Chinesen ja inzwischen auch, weil sie keine Mädchen wollten.

  • Eine sehr einseitige Darstellung der Dinge und zusätzlich auch noch eine elitäre Mindermeinung, die nicht mal wissenschaftlicher Überprüfung standhält.
    Es ist Frau Schröder sicher nicht gelungen frauenpolitisch allzu viel zu bewegen, aber immerhin hat sie den Schaden der gängigen Frauenpolitik begrenzt. Das ist in Zeiten die vor allem durch Glauben statt Fakten geprägt werden schon eine Leistung.
    Das die üblichen frauenpolitischen Aktivisten das kritisieren kann daher kaum verwundern. Es belustigt lediglich, ob der Realitätsverweigerung, das diese Glauben für die Mehrheit der Frauen sprechen zu können.

    Weder Quoten, noch die Behauptung der Gehaltsunterschiede lassen sich objektiv durchhalten.
    Quoten werden von ehrgeizigen Frauen verlangt, die nicht bereit oder fähig sind sich ohne Quoten durchzusetzen. Ich nenne das "Prinzessinnensyndrom".
    Und das Frauen unter gleichen Bedingungen schlechter bezahlt würden ist schon mehrfach wissenschaftlich widerlegt worden.
    Was bleibt ist der Frust alles Haben zu wollen, aber nicht alles haben zu können. Den letztlich geht es doch darum, das Frauen nicht bereit sind den ökonomischen Preis zu zahlen, der mit Karriere verbunden ist, nämlich alles Andere dafür zu opfern.
    Und außer einseitiger Privilegierung haben die Frauenpolitiker keine Antwort auf dieses Problem. Das Frau Schröder vorzuwerfen, ist ziemlich billig.

    Ich persönlich bin es ehrlich gesagt satt, mir ewig die gleiche Litanei anzuhören, ohne das Bereitschaft besteht konsequent zu handeln, nur um die Luxusprobleme von Oberschichtfrauen zu lösen. In sofern hat Frau Schröder sowohl meine als auch meiner Frau Zustimmung.

    H.

  • Um Männer systematisch aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, die Familie als Institution zu beseitigen, um die Bevölkerung zu spalten, um die Geschlechter gegeneineander aufzuhetzen, um gegen Gott zu spielen, um gegen die Bibel zu handeln, ... usw. usf.

  • Dietmar Neuerer. Der Anti-Männer noch nicht emanzipierte Handelsblatt-Angestellte!

  • wozu braucht das Land eine "Frauenministerin", was soll das?
    Kostet nur unnötig Geld

  • Absurde Überschrift! Anti ...?

    Und was die im Artikel aufgewärmte Gottesfrage angeht:
    Die lächerlich gemachte Aussage von Frau Schröder hatten wir schon vor 50 Jahren im Religionsunterricht so gehört - vertreten von Pfarrern!

  • Frau Schröder ist nicht so tief in der Links-feministischen Ideologie verhaftet wie Ihre Vorgängerinnen. Das wird anscheinend von linken Politikerinnen und Journalisten als sehr schlimm empfunden.

    Als Mann kann ich nur vermuten, dass Fr. Schröder in der Bevölkerung nicht so schlecht ankommt. Der Radikalfeminismus ist bei linken Wählerinnen stärker verbreiet als bei konservativen Wählerinnen.

    Eine Anti-Feministin ist Sie gewiss nicht.

    Die grösste und grausamste Menschenrechtsverletzung die das aktuelle politische System begeht ist dass es in Deutschland kein vollstreckbares Recht für getrennte, oder geschiedene Väter gibt ihre Kinder zu sehen. Viele Mütter nutzen dies zu Lasten der Kinder um ihren eigenen Hass auf Ex-Partner auszudrücken, oder um zu mehr Geld zu gelangen. Millionen Kinder haben ihre Väter seit der Trenung nicht mehr gesehen. Dies ist weltweit ziemlich einmalig. Ab und an verurteilt der EGMR (Europäischer Gerichtshof für Menshenrechte) Deutschland. Das wird dann lediglich in der TAZ vöffentlicht. Selbst in Ländern wie Aegypten, oder Iran können nicht betreuende Elternteile Besuchsrechte vollstrecken lassen. Fr. Schröder hat diesbezüglich so wenig getan wie ihre Vorgängerinnen.

    Vandale

  • "Der Staat" hat sich grundsätzlich aus allen gesellschaftlichen Themen herauszuhalten. Er hat auch allen Zwang zu unterlassen. Und insbesondere darf er niemals den Bürgern bestimmte gesellschafsansätze aufzwingen, es ist alleine Sache der Menschen SELBST, dies FÜR SICH SELBST (und nicht für andere) zu bestimmen.
    Menschenquoten z.B. sind reiner Faschismus, weil hier grundlos ein Teil der Bevölkerung zulasten eines andere bevorzugt werden.
    Frau Schröder hat sehr wohl Recht, wenn Sie sagt, "dass Frauen auf fremde Einmischung in ihr Leben gut verzichten können".
    Wir brauchen eine sofortige Beendigung all dieser Zwangmaßnahmen und Indoktrinationen.
    Insofern stimme ich zu, dass Frau Schröder nicht nur keine Glanzleistung gebracht hat, aber genau im umgekehrten Sinne (trotz einiger Ansätze).

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