Kritik am SPD-Chef
Kauder legt nach

Der Vorsitzende der Unionsfraktion, Volker Kauder, legt bei seiner Kritik an den Äußerungen des SPD-Chefs Kurt Beck zur Grenze der Belastbarkeit bei Reformen nach. Die Politik könne nicht die Hände in den Schoß legen.

HB Berlin., „Diese Selbstverständlichkeit scheint Kurt Beck beiseite geschoben zu haben als er den Anschein erweckte, in naher Zukunft müsse Stillstand in Deutschland entstehen“, schrieb Kauder in einem vorab veröffentlichten Beitrag für die „Bild am Sonntag“. Die Bürger profitierten von den Reformen ganz unmittelbar. Veränderungen würden Deutschland gut tun, die Politik stehe vor großen Herausforderungen. „Kurt Beck ist herzlich eingeladen, sich konstruktiv zu beteiligen, statt sich ins Schneckenhaus nicht lösbarer Sicherheitsversprechen zurückzuziehen.“

Beck hatte mit Blick auf die von der großen Koalition angestoßenen Reformen gesagt, damit sei die Grenze der Zumutbarkeit für die Bürger erreicht. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Horst Köhler hatten dem widersprochen.

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