Kritik an Parteispitze
FDP nimmt sich selbst in die Mangel

Österliche Kritik in der FDP: Parteichef Rösler geht hart mit Vorgänger Westerwelle ins Gericht, Dirk Niebel redet dagegen, Wolfgang Kubicki teilt gegen die aktuelle Marschroute aus. Die Umfragewerte bleiben - kritisch.
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BerlinUnter dem Druck anhaltend schlechter Umfragewerte setzt die FDP-Führung ihren Streit über die Ausrichtung der Partei fort. Parteichef Philipp Rösler ging an Ostern mit seinem Vorgänger Guido Westerwelle hart ins Gericht, Wolfgang Kubicki kritisierte seinerseits die aktuelle Spitze.

Die schwarz-gelbe Regierungskoalition liegt zwar erstmals seit zwei Jahren in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Emnid wieder vorn. Union und FDP kommen demnach wie in der Vorwoche auf eine Zustimmung von 40 Prozent, wie die „Bild am Sonntag“ als Ergebnis der Befragung berichtet. Die SPD gab dagegen einen Prozentpunkt ab und liegt damit gemeinsam mit den Grünen bei noch 39 Prozent. Von der Entwicklung profitiert die Piratenpartei, die zehn Prozent nach neun Prozent in der Vorwoche erhielt.

Die Zustimmung für die Liberalen reicht demnach allerdings mit vier Prozent weiterhin nicht für einen Einzug in den Bundestag aus. Die Union kam auf 36 Prozent und müsste sich ohne die FDP einen anderen Koalitionspartner suchen, um Regierungspartei zu bleiben. Die Sozialdemokraten erhielten 26 Prozent, die Grünen unverändert 13 Prozent. Die Linkspartei verharrt bei sieben Prozent. An der Umfrage nahmen 2800 Personen teil.

Und so formulierte Rösler harsche Kritik an Ex-Parteichef Westerwelle: „Die FDP hat sich zu lange auf das Thema Steuersenkung reduziert“, sagte der Wirtschaftsminister der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. „Den Liberalismus auf die Formel 'mehr Netto vom Brutto' zu reduzieren, das ist zu wenig“ und werde der Grundidee der Freiheit nicht gerecht. „Deshalb habe ich die Partei inhaltlich neu ausgerichtet“, sagte Rösler. Das von ihm in den Vordergrund gestellte Thema Wachstum umfasse Themen wie Schuldenabbau und Finanzmarktregulierung, aber auch Bildung, Kultur und familienpolitische Fragen.

Vier Wochen vor der Wahl in Schleswig-Holstein hat der Kieler FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki die Parteispitze in ungewöhnlich scharfer Form attackiert. Er ging in der „Bild am Sonntag“ auch mit dem neuen Leitbegriff „Wachstum“ der FDP-Führung unter Parteichef Philipp Rösler hart ins Gericht. Bei den Liberalen entbrannte zugleich ein Streit über das Erbe des Ex-Vorsitzenden Guido Westerwelle - sein Nachfolger Rösler kritisierte die thematische Ausrichtung der Partei.

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Kubicki kritisiert „unterirdische Kommunikation“

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  • Rösler ist von allen mißlungenen FDP-Kreaturen noch der überzeugendste. Zumindestens wenn man sich die anderen anschaut. Der gegenwärtige Generalsekretär ein Fahrerflüchtling, der maulheldige Nordrheinwestfalen Möchtegerne-Herkules Lindner eine Person, die ein Unternehmen nach dem anderen samt eingesteckter KFW-Kredite
    versenkt hat, die Personen Koch-Mehrin und Chatzimakis
    ekelerregende Plagiatskreaturen. Kubicki in Schleswig-Holstein hat zwar etwas Kreide gefressen und versucht sich mit populären Forderungen beim Volk anzubiedern, in der Substanz ist er aber auch nicht anderes als einer dieser volksschädigenden neoliberalen Wölfe im Schafspelz.
    Weg mit Ihnen allen. Schlachtet die FDP an der Wahlurne.

  • Es ist Ostern und bis auf die segensreichen Aktivitäten unseres Chefs der weltgrößten Pädophilenvereinigung ist nicht viel los. Also überschwemmen die Politclowns dieser Klientelpartei mal wieder Presseagenturen mit Plattitüden (Kubicki nehme ich hier mal aus, der zeigt in Ansätzen noch gesunden Menschenverstand)und auch das Handelsblatt fährt drauf ab. Wen interessiert es, was ein Herr Rösler zu Westerwelle sagt, der mehr als umstrittene Herr Niebel zu Rösler und das Nuscheln von Brüderle zu allen? Niemand außer den 3,x, die den Schuss noch nicht gehört haben. Man sollte diese korrupte Ansammlung von Politclowns endlich totschweigen. Das ärgert sie am meisten!

  • geht mir genauso!

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