Kritik aus Bayern
Ärzte-Honorare: Ultimatum an Schmidt

Kritik an der neuen Honorarordnung für Ärzte, den Kassenärztlichen Vereinigungen und Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer hat deutliche Worte für seine Unzufriedenheit mit den Umbauten im Gesundheitssystem gefunden und fordert schnelle Nachbesserungen.

HB MÜNCHEN. Außerdem hat Seehofer im Honorarstreit der Ärzte an Ulla Schmidt (SPD) ein Ultimatum gestellt. "Die Zeit drängt. Wir brauchen eine Lösung in den nächsten Wochen", sagte der CSU-Chef dem "Münchner Merkur".

Ebenso wie der bayerische Gesundheitsminister Markus Söder stellte Seehofer die Kassenärztlichen Vereinigungen in Frage: "Der niedergelassene Arzt muss wieder als das behandelt werden, was er ist: ein Freiberufler. Er soll eine Gebührenordnung wie andere freie Berufe bekommen etwa wie Rechtsanwälte."

Seehofer forderte zugleich erneut Nachbesserungen für Bayern. "Es kann nicht sein, dass wir bundesweit 2,7 Mrd. Euro mehr für die Ärzte zur Verfügung stellen und davon zu wenig in Bayern ankommt", sagte der Regierungschef. Die Honorarreform sei "gründlich daneben gegangen. Das kann definitiv so nicht bleiben."

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