Kritik von der FDP

Altmaier soll Strompreise senken

FDP-Parteivizin Birgit Homburger findet Peter Altmaiers Versuch, hohen Strompreisen mit kostenlosen Energiesparberatungen entgegenzutreten, „niedlich“. Sie hat eine ganz andere Idee, wie das Problem gelöst werden könnte.
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Birgit Homburger findet es „niedlich“, wie Peter Altmaier hohe Strompreise mit kostenlosen Energiesparberatungen kompensieren will. Quelle: ap

Birgit Homburger findet es „niedlich“, wie Peter Altmaier hohe Strompreise mit kostenlosen Energiesparberatungen kompensieren will.

(Foto: ap)

StuttgartBundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) muss nach den Worten der stellvertretenden FDP-Vorsitzenden Birgit Homburger entschiedener gegen die hohen Strompreise vorgehen. Es sei „niedlich“, wenn Altmaier vorschlage, das Problem durch mehr Energiesparberatung lösen zu wollen, sagte Homburger der „Stuttgarter Zeitung“. „Es gibt heute schon ausreichend günstige Beratung, für Hartz-IV-Empfänger ist sie sogar kostenlos.“

„Die Verbraucher dürfen nicht weiter mit zu hohen Fördersätzen belastet werden, nur damit Investoren gute Renditen einfahren“, sagte Homburger weiter. Kurzfristig müsse Entlastung geschaffen werden, indem die staatlichen Zusatzeinnahmen aus der Mehrwertsteuer, die auf die 2013 weiter steigende Ökostromumlage entfalle, an die Bürger zurückgegeben werden. Hier gehe es um rund 1,5 Milliarden Euro.

Die FDP-Politikerin warnte auch vor der zunehmenden Zahl kurzfristiger Stromausfälle und Spannungsschwankungen, die besonders kleine Betriebe stark belaste. Die Bundesnetzagentur müsse dringend alle Unterbrechungen erfassen, „damit klar wird, wie groß das Problem ist“. Bisher registriert die Bundesnetzagentur nur Stromausfälle ab drei Minuten Länge.

Altmaier will das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) nach eigenen Angaben umfassend reformieren und seine Pläne am Donnerstagvormittag in Berlin konkretisieren. Im Gespräch mit dem ARD-Hauptstadtstudio kündigte er am Mittwoch ein „ganz neues EEG-Gesetz“ an. Unter anderem müsse es eine bessere Absprache zwischen den Bundesländern beim Ausbau der erneuerbaren Energien geben. Zudem dürfe es keine weiteren Ausnahmen zur Befreiung von der EEG-Umlage geben.

Die genaue Höhe der Ökostromumlage im kommenden Jahr geben die Betreiber der Übertragungsnetze am Montag offiziell bekannt. Derzeit liegt sie bei rund 3,6 Cent je Kilowattstunde, 2013 wird sie voraussichtlich rund 5,3 Cent pro Kilowattstunde betragen.

  • afp
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17 Kommentare zu "Kritik von der FDP: Altmaier muss mehr gegen hohe Strompreise tun"

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  • Warum ist diese ganze Öko-Strom-Branche überhaupt subventioniert?
    Wenn Windparkbetreiber XY Strom herstellt udn de verkauft, bekommt er Geld. Wozu also noch Subventionen?
    Diee Frage muß zuerst einmal gestellt werden.
    Merkel macht aus unsrem Land mehr und mehr eine Planwirtschaft zu Gusnten jedoch der Hersteller und Manager

  • Energeielite
    Die "kleinen" Leute waren es die auf die Straßen gingen
    Ja, aufgehetzt von den Grünen.
    Da rannten dann die Alt-68er, die heute dicke Pensionen erhalten, weil sie alle Beamte waren und ein paar Junge, die zu dumm zum Denken sind und jeden Schrott glauben, den die grünen Öko-Fantasten von sich geben
    Komisch auch, dass wir in Sachen Strom von den Grünen jetzt kaum noch was hören

  • ihr
    Genau. Das sager ich schon lange.
    Stromnetze gehören in staatliche Hand und nicht in die Hände von Geiern

  • @ Energieelite
    Zitat : Die "Kleinen Leute " waren es, die auf die Straße gegangen sind und gebrüllt haben "abschalten sofort ".
    Da stimme ich Ihnen zu. Nun müßte man aber ergänzend dazu sagen, daß die kleinen Leute durch Angstschürungen der bei Regierungsparteien im Dienst stehenden Propagandamedienanstalten ( 24 stundenlangen Fernsehübertragungen aus Fukushima ) manipuliert worden sind. Und das darf man in Zukunft nicht mehr zulassen ! Abwählen jetzt !

  • Die "Kleinen Leute " waren es, die auf die Straße gegangen sind und gebrüllt haben "abschalten sofort ". Die "Kleinen Leute " wussten das es teurer wird und waren dennoch der Meinung wir hätten auch ohne Atomkraft genug strom ,ja sie glaubte sogar , das wir keine Energie Importieren müssen wenn alle KKW s vom netz sind . Man hat es ihnen gesagt , wird der Energiepreis zum Wettbewerbsnachteil für die Industrie , verlagert die Industrie ihr Produktionszentren .
    Beispiel haben bei Opel,BASF,Thyssen-Krupp und und und gesehen .
    Die EE können nicht ansatzweise die wegfallenden Arbeitsplätze ersetzen , wie von Ihnen vorausgesagt !
    Wir Importieren teuren Strom von unsern Nachbarn , der hauptsächlich in Tschechien und Frankreich aus Atomkraftwerken stammt . Wir motivieren unser Nachbarn in Atomkraft zu Investieren (Polen) die wir bisher nur als Agrarstaaten kannten .
    Hat das Unser Welt sicherer gemacht ? Hat das die Energieversorgung revolutioniert ? Hat das Deutschland Unabhängiger vom ausland gemacht ? Hat das zum wohl des deutschen Volkes beigetragen ?

    Ich denke nicht , Deutschland hat mit dem Atomausstieg einen sehr großen Fehler gemacht , einen Fehler den unsere Kinder sicher noch kritisieren werden !!!

  • @HofmannM
    Zitat : Diesmal nicht braun oder rot sondern GRÜN!
    Die GRÜNEN Fetischisten sind ein Hauptakteur in der Verblödung des Volkes mit der Energiewende !! Wie kann man so ein Gesocks noch wählen ? Sind sie noch bei Trost...?!

  • Man erinnere sich doch mal, wie dieser Talkshowmaster Altmaier zu seinem Job kam : die Zonenwachtel hat ihn dazu befördert, weil dieser Schwätzer "Meine Kanzlerin" in den Medien hochgejubelt hat. Das ist doch ein typisches Beispiel eines Politdilettanten, der das Volk vera..... ! Der hat doch von Energie, Umwelttechnik, Wirtschaft, etc. genau so viel Ahnung, wie Schäuble vom Finanzwesen oder die FDJ-Aktivistin vom Kanzlerjob !
    Energiberatung will er betreiben, und das noch kostenlos...?! Was werden uns denn die Berater erklären...: drehen sie 2 von 3 Lampen in ihrem Wohnzimmer aus und sparen sie 66 % der Stromkosten ! Eine weitere Optimierung besteht darin, dass sie ihre letzte Glühbirne ( die 30 ct kostet ) alle 2 Monate ( Durchschnittliche Lebensdauer ) durch eine 20 € teure Energiesparlampe ersetzen....u.s.w. Das ist wohl die Spitze der Politarroganz ! Dieses Gesocks muß doch nächstes Jahr abgewählt werden !!!
    Wahl 13 : Zur Wahl gehen, Initiative zeigen ! Stimme nicht abgeben, sondern einsetzen und protestieren ! Nicht in die Urne (weg)werfen für korrupte, pseudodemokratische Blockparteien CDU,SPD,FDP,GRÜNE,LINKE ! Alles andere ist besser und wählbar !

  • Die FDP brauch gar nicht Ihren Mund auf machen genauso wenig die anderen Bundestagsparteien. ALLE haben nämlich für den Kernkraftwerksausstieg gestimmt und die Enegiewende ala sog. erneubarer Energien (Sonne,Wind,Biogas) eingeleutet. Jeder dieser Parteienmenschen ist jeglicher Sachverstand und wirtschaftliche Vernunft flöten gegangen! Mit der Bundestagswahl haben die IHR Hirn und Gewissen an der Pforte zum Bundestag abgegeben. Ein hoher Vertrauensverlust ist mit dem Werteverlust der konservativen Partein in das politische-bürgerliche System eingezogen. Die diktatorische weltanschauungs Ideologie einer "Green Economy" hat wieder in Deutschland einzug gehalten!
    Diesmal nicht braun oder rot sondern GRÜN!

  • Bei der Sorge um die Kosten der Energiewende sollten sich unsere Politiker die Abrechnungen der Stromversorger mal genau ansehen. Eventuell liegt die festgestellte Kostenexplosion daran, dass der Strom aus Erneuerbaren irgendwie doppelt verkauft wird. Zur Verdeutlichung folgendes Beispiel:
    Laut meinen Stromzähler verbrauche ich sagen wir 1.000kWh Strom im Jahr. Dafür stellt mir mein Stromversorger eine Jahresabschlussrechnung über 1.000kWh. Der Strompreis enthält neben Steuern, Netzentgelt und Konzession auch die Umlagen für Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und für Erneuerbare Energien (EEG). Der Strom, den die KWK und die Erneuerbaren liefern wird aber nicht von meinem Stromversorger an mich geliefert, sondern von den Netzbetreibern im Zuge der Stromdurchleitung ins Netz eingeschleust. Wenn der Anteil KWK und Erneuerbare sagen wir zusammen 15% des bezogenen Stroms beträgt, dann hat mir mein Stromversorger demnach eigentlich nur 850kWh geliefert und der Netzbetreiber 150kWh. Diese 150kWh werden über die Umlagen bezahlt, weil die Betreiber von EEG und KWK-Anlagen ihre Vergütung vom Netzbetreiber, also aus den Umlagen, erhalten. Dennoch muss ich meinem Stromversorger 1.000kWh Strom bezahlen, obwohl sein Anteil nur 850kWh beträgt. Die tatsächliche Stromproduktion der Stromversorger liegt also um den Anteil der EEG und KWK-Anlagen niedriger, dennoch wird so abgerechnet, als ob die Stromversorger den gesamten Strom produziert haben.

  • @vandale

    Ihre "mittelalterlichen Windmühlen" enthalten mittlerweile mehr High-Tech als die von Ihnen propagierten Kernkraftwerke.

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