Diskussion: Kommentare zu: Seehofer ärgern CDU-Attacken auf Euro-Abweichler

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 30.09.2011, 22:00 UhrAnonymer Benutzer: crash

    Wem bisher noch nicht klar war, dass Politik ein Drecksgeschäft ist, dem müßte ja nun ein Licht aufgehen. Da stimmen diese Abgeordneten mit großer Mehrheit einer Entwicklung zu, von der sie nicht wissen, wie diese für unser Land ausgeht. Die (leider) wenigen Abgeordneten, die diese Entscheidung nicht verantworten können, werden isoliert, drangsaliert und - ich prophezeie - in ihrer Karriere mindestens zurückgeworfen, wenn diese nicht sogar beendet ist.
    Diese ganze Politikerkaste sollte sich in Grund und Boden schämen.

    • 01.10.2011, 09:29 UhrAnonymer Benutzer: Polemiker

      Das ist allerdings wahr. Kein einziger der abgestimmt hat, ob ja oder nein, ist sich über die tatsächlichen Auswirkungen seiner Entscheidung bewußt, weil die meisten, die dort abgestimmt haben, schlichtweg keine Ahnung haben. Ich zähle mich auch dazu!

      Ob hier tatsächlich über Gelder des Steuerzahlers entschieden wurde, die weg sind sei mal dahingestellt. Vielleicht kommt alles ganz anders. Was wäre passiert wenn es ein nein gegeben hätte und zwar nicht nur in DE, sondern auch in den anderen EU-Ländern, also die globalen Folgen, ist nie herausgearbeitet worden. Vielleicht gibt es keine Alternative zu dem heutigen ja? Jeder, der jetzt widerspricht möge mir ein tragfähiges Konzept vorlegen, wohlgemerkt global und nicht auf den Mikrowirtschaftskosmos Deutschlands aus Steuerzahlersicht bzw. EU-Sicht. Ökonomie funktioniert global und wird mitunter durch Sekundenentscheidungen an den (Termin-)Märkten mit beeinflußt.

      Der größte Schwachsinn ist jedoch mit einem ja zu votieren und sich jetzt schon wieder damit zu brüsten, mehr Aufstockung wird es mit mir nicht geben, wie manch ein Politiker verlauten läßt. Damit stellt er nicht nur seine eigene Entscheidung in Frage, vielmehr werden schon wieder alle Bemühungen Ruhe in die Märkte zu bekommen, ausgehebelt. Und somit vernichtet die ein oder andere dieser Aussagen wieder viele Millionen Euro Kleinanlegerkapital und Altersvorsorgen in Fonds.

      Herrn Seehofer schert´s wenig, er ist und wird davon nie betroffen sein, da er wie Dagobert Duck mit seiner Pensionszusagen jeden Abend im Europool baden gehen kann. Würde er nach Leistung bezahlt, sähe es bei ihm allerdings wie in der Sahelzone aus.

    • 01.10.2011, 14:53 UhrRon777

      Das von Ihnen geforderte tragfähige Alternativkonzept ist die Abwicklung des Euros. Dies nicht, weil irgendjemand romantisierend der alten D-Mark nachhängt, sondern weil der Euro die Ursache für die Misere und die Schuldenkrise, die schwindende Wettbewerbsfähigkeit der Südländer und ein Jahrzehnt "kranker Mann Deutschland" ist. Das Euro-Konstrukt ist derzeit eine Lost-Lost-Situation für alle Beteiligten. Solange wir dies aber mit Denk- und Redetabus in der Politik und Presse belegen, werden wir uns weiter zu immer mamutiöseren Rettungsaktionen hinreißen lassen. Am Ende steht dann ca. 2014 der Komplettcrash des Euros, eine Währungsreform, innenpolitische Revolten der Bevölkerung und europäische Schuldzuweisungen. Leider durchblicken scheinbar tatsächlich derzeit nur wenige Politiker die Zusammenhänge. Das Panoramainterview unter Abgeordneten war hier nur die Spitze des Eisberges. Alle Politiker wollen sich als gute Europäer zeigen, solidarisch helfen. Sie zerstören durch ihr Handeln leider das Vertrauen der Bevölkerung, der Märkte und liefern Europa den Finanzhaien aus.

  • 30.09.2011, 22:22 UhrZeitzeuge

    Selbst Seehofer ist diese Merkel-Korruption zu viel: Wir leben in einer Verwaltungsorganisation, in der nur noch manipuliert wird! Höchste Zeit, was zu ändern!
    Wir haben am letzten Mittwoch das

    Aktionsbündnis Direkte Demokratie DEUTSCHLAND

    gegründet!

    Jerde(r), der/die Scahnuze voll hat vomn System ist herzlich eingeladen mitzumachen, sonst wird sich nihct ändern!

    Meine Anerkennung an jeden, der beginnt, sich zu wehren, schriebt Bosbach, Seehofer, was Ihr denkt, fordert udn wo sie wieder politsche Freunde finden können: Im deutschen Volk, das sich sammeln wird, egal wem es passt oder eben nicht, scheiß drauf!!

    Demo Termine: 22.10. Frankfurt/Main, 5. 11. Stuttgart

    Macht mit, spendet Geld für die politisch relevate Arbeit und kommt zu den Demos:

    Unser Land und unser Geld
    gehört nur uns und nicht der Welt!

    http://eurodemostuttgart.wordpress.com/

  • 01.10.2011, 02:14 UhrAnonymer Benutzer: PikAs

    Und so etwas nennt sich Demokratie! Die Abgeordneten sind ihrem Gewissen verpflichtet. Wer das ernst nimmt, ist ein Abweichler. Diese "Abweichler" sind für mich die einzigen Politiker, welche ihr Mandat noch verdient haben!

    Wenn man sich mal anschaut, wieviele Abgeordnete abstimmen, ohne genau zu wissen, über was, ist das ein Desaster. Sie sollten persönlich haftbar gemacht werden!
    Hier wurde über das Vermögen des deutschen Steuerzahlers entschieden - von unfähigen Politikern, die offensichtlich zum Großteil überhaupt nicht wissen, was sie tun:


    http://www.youtube.com/watch?v=S7UxST8nzHA

    Hier auch noch was sehr interessantes:

    http://blogs.telegraph.co.uk/finance/ambroseevans-pritchard/100012332/nein-nein-nein-and-the-death-of-eu-fiscal-union/

    Das hier sollte auch jeder lesen:

    http://www.dr-hankel.de/prof-hankel-uber-die-gefahren-der-krise/

  • 01.10.2011, 09:53 UhrAnonymer Benutzer: Baier

    Die CDU ist auf dem Weg zur Ypsilati-SPD: Zweitklassige Funktionsträger versuchen, ein undemokratisches System zur Meinungssteuerung zu etablieren. Was Pofalla, Altmeier und Kauder hier machen, schadet der Partei ausserordentlich. Und auf die Kanzlerin fällt der verdacht, dem nicht energisch entgegenzutreten.

  • 01.10.2011, 14:30 UhrHatschepsut

    Was sich Pofalla da gegen einen sehr integeren Mann geleistet hat, spottet jeder Beschreibung. Es zeigt mir

    - dass er weder demokratisch ist noch so denken kann
    - man ihn persönlich besser nicht mehr wählen sollte

    Ich erwarte hier von Pofalla eine öffentliche Entschuldigung in Richtung Herrn Bosbachs. Danach kann sich Pofalla dann gerne aus der Politik verabschieden, denn Leute mit seinem Denken sind völlig überflüssig und fehl am Platze.

    Ob Seehofer dazu eine Meinung hat oder nicht, interessiert mich in dem Fall nur zweitrangig, weil er seine Meinung ständig in den Wind stellt. So ehrlich wie Herr Bosbach ist er lange nicht. Er könnte noch viel von ihm lernen.

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