Wulffs Neue bringt CDU-Staatsministerin in Rage

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Politiker, die Kreuze aus Schulen verbannen wollen, sollten sich überlegen, ob sie in einer christlichen Partei an der richtigen Stelle seien, schimpfte der Integrationsbeauftragte der CDU/CSU- Bundestagsfraktion und Parlamentarische Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Stefan Müller. In Bayern hatte es einen jahrelangen Rechtsstreit um die Kruzifixe gegeben, die aber weiter in den Klassenzimmern staatlicher Schulen erlaubt sind.

Die Union sei „noch nicht reif“ für eine türkischstämmige Ministerin, meinte SPD-Vize Wowereit. Die Debatten über den EU- Beitritt der Türkei oder die doppelte Staatsbürgerschaft machten deutlich, wie die wirkliche Haltung der Christdemokraten in der Integrationspolitik sei. Berlins Regierender Bürgermeister riet Özkan, sich gründlich zu überlegen, ob sie Mitglied der richtigen Partei sei. „Die Forderungen von Frau Özkan finden in der SPD schon lange eine breite Zustimmung.“ Die CDU betreibe mit Özkans Berufung reine Symbolpolitik, kritisierte Wowereit.

Niedersachsens Regierungschef Wulff schien die Debatte am Wochenende schnell beenden zu wollen - er distanzierte sich unmissverständlich von der Position Özkans. Der Nachrichtenagentur dpa sagte Wulff: „In Niedersachsen werden christliche Symbole, insbesondere Kreuze in den Schulen, seitens der Landesregierung im Sinne einer toleranten Erziehung auf Grundlage christlicher Werte begrüßt.“

Aus Gründen der Religionsfreiheit würden auch Kopftücher bei Schülerinnen toleriert - nicht aber bei Lehrkräften, was Özkan auch gemeint habe. „Frau Özkan hat ihre persönliche Meinung zur weltanschaulichen Neutralität geäußert, aber sie stellt die niedersächsische Praxis nicht in Frage.“

Der 38 Jahre alten CDU-Politikerin aus Hamburg steht kein leichter Start im Ministeramt bevor. An diesem Dienstag wird sie in Hannover mit drei weiteren Ministern vereidigt. Özkan steht seit einigen Tagen unter Polizeischutz. Die „Bild am Sonntag“ berichtete, Özkan erhalte Morddrohungen von Rechtsradikalen. In E-Mails und Foren hätten Unbekannte geschrieben, dass etwas passieren werde, wenn die Muslimin den Posten annehme, schrieb der „Focus“. Özkan reagierte aber selbstbewusst - sie wolle sich nicht einschüchtern lassen.

  • 28.04.2010, 20:01 UhrAnonymer Benutzer: yahel

    @ norbert (26)

    „Ein beispiel !!! Für meine Forderung nach Gleichbehandlung.“

    Gleichbehandlung für wen?

    „.......aber ich erwarte von ihnen, daß Sie mir meine Empfindungen zugestehen.“

    Es ist selbstverständlich jedermanns demokratisches Recht Glockengeläut als Lärm zu empfinden, selbst wenn er Kilometer davon entfernt wohnt und ihm 10 Minuten wie eine Ewigkeit erscheinen.

    „bitte erkennen Sie, daß andere Menschen anders empfinden können,.“

    Ja gerne, mich wundert nur, daß Sie sich durch das „Geplärre“ des Muezzin nicht gestört fühlen würden.

    „Wie ich mehrfach bereits geschrieben habe, lehne ich Religionen generell ab.“

    Und weshalb fürchten Sie die, die Religionen generell ersetzen wollen? Es müßte dann doch in ihrem Sinne sein, wenn es keine Religionen gäbe oder sie, wie in sozialistischen Ländern verboten waren oder staatlich behindert wurden.

    „Es gibt im Deutschen zwei begriffe: "Kultur" und "Religion". Das ist nicht das gleiche oder das selbe. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, die diese Worte beschreiben.“

    Das eine ist ohne das andere nicht möglich. Europa, hier D, ist durch das Christentum geprägt, dies schlägt sich in Namen für Menschen, Orte, Straßen nieder, als Teil unserer Kultur, es besteht ein direkter Zusammenhang.

    „Die sich in der Öffentlichkeit darstellenden Muslime" meine ich mit "religiöse Eiferer",...“

    Also die Muslima, die hier in D im Hidschab herumläuft ist in meinen Augen keine religiöse Eiferin. Sie teilt der sie umgebenden Öffentlichkeit, also ihnen und mir mit, daß sie die Gesellschaftsordnung mit der sie von Geburt an verbunden ist, höher stellt, als die in der sie lebt. Mit anderen Worten, sie lehnt unsere Gesetze, unsere offene Gesellschaft ab und lebt nach dem Koran. Solange es nützlich ist, gilt auch das GG, besonders Art.: 4 Abs. 1/2.

    „Mit dem "relativieren", da haben Sie recht: ich habe den Eindruck, daß Sie Angst haben und sehr auf diese fraglos schlimmen Auswüchse religiöser Verblendung,...“

    Davor habe ich keine Angst, ich bin mit diesen Verhaltensweisen hinreichend konfrontiert und wundere mich, wie viele Menschen es in der bevölkerung und der Politik gibt, die diesen Verhaltensweisen recht gleichgültig gegenüberstehen, der bevölkerung mitteilen, daß sie dies auszuhalten hat. (Maria böhmer). Dieser Meinung bin ich ganz und gar nicht.

    „Und darauf möchte ich ihre Aufmerksamkeit lenken.“

    Die Probleme mit der islamischen Zuwanderung habe ich seit mehr als zwei Jahrzehnten im blickfeld.

    „JEDE Religion ist Privatsache !!!“

    Schön wäre es, haben Sie sich darüber einmal mit einem Muslim unterhalten?

    „ich muß dann - ob ich will oder nicht - JEDER Religion die gleiche Freiheit zugestehen.“

    Sehr schön, nur sollten wir auch darauf achten, daß Grenzen nicht überschritten bzw. ignoriert werden. Dies ist, nicht nur in diesem Lande, mit Anhängern einer bestimmten Gesellschaftsordnung längst der Fall. im Sinne der von ihnen so hervorgehobenen Gleichbehandlung nutzt diese Gruppe ihre Ordnung hier durchzusetzen. Der türkische Staat, den Sie hier als Vorbild bei der Verbannung religiöser Symbole in öffentlichen Gebäuden anführen, ist dabei über die staatliche Organisation Ditib, aktiver Helfer.
    Lesen Sie bassam Tibi, dann werden Sie erkennen, daß ihre Forderung nach Gleichbehandlung der Religion von Muslimen ganz anders verstanden wird.

    „(Das funktioniert. Die Türkei hat das vorgemacht).“

    Oberflächlich betrachtet, diejenigen Frauen, die einen Hidschab tragen wollen, unterlaufen das Verbot, indem sie sich statt des Schamtuchs eine Perücke überziehen. bei den beiden „ersten“ Frauen des Staates, Gül und Erdogan, wird allerdings großzügig darüber hinweggesehen. Sie treten sogar bei öffentlichen Anlässen im Hidschab auf.

    „Dieses, und nur dieses (Gleichbehandlung) ist der Sinn meines ersten Kommentares gewesen.“

    Das ehrt Sie, nur funktioniert Gleichbehandlung nur, wenn sie von allen gleich verstanden wird. Dies ist, in bezug auf die hier diskutierte Sozialisation, nicht der Fall. Sie legt diese Gleichbehandlung als Schwäche in ihrem Sinn aus und verhält sich deshalb fordernd.

  • 27.04.2010, 22:41 UhrAnonymer Benutzer: norbert

    "Sie hacken ständig auf dem Glockengeläut herum, welches Sie in Gänze abgeschafft sehen (hören) möchten,"

    Ja, das stellen Sie korrekt fest, aber warum erkennen Sie nicht, daß ich das Geläut als ein beispiel für unterschiedliche Maßstäbe angeführt habe ? Es ist ein beispiel, um ihnen etwas begreiflich zu machen. Ein beispiel !!! Für meine Forderung nach Gleichbehandlung.

    Wenn Sie mir erzählen wollen, daß Glockengeläut nicht das ist, als was ich es empfinde, dann lasse ich das für Sie gerne gelten, aber ich erwarte von ihnen, daß Sie mir meine Empfindungen zugestehen. Und da ich nicht einzigartig auf dieser Welt bin, gibt es mit Sicherheit viel mehr Menschen, die das Gebimmel als störend empfinden. bitte erkennen Sie, daß andere Menschen anders empfinden können, und bauen Sie das in ihr Weltbild ein.

    Wie ich mehrfach bereits geschrieben habe, lehne ich Religionen generell ab. Generell !!! Wobei es mir völlig gleichgültig ist, welche Religion nun zur Debatte steht. ich lehne sie ab !!! Und bitte kommen Sie mir nicht wieder mit Kultur in diesem Zusammenhang. Die Kultur, die Sie meinen, ist auch von anderen Religionen, als der christlichen geprägt. Es gibt im Deutschen zwei begriffe: "Kultur" und "Religion". Das ist nicht das gleiche oder das selbe. Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, die diese Worte beschreiben.

    "zu den sich in der Öffentlichkeit darstellenden Muslimen weichen Sie gezielt aus, bzw relativieren"

    Was denn nun ? Weiche ich aus oder relativiere ich oder mache ich beides ?
    Die "sich in der Öffentlichkeit darstellenden Muslime" meine ich mit "religiöse Eiferer", das hatte ich nicht geschrieben, entschuldigung. Wo weiche ich sonst aus ? ich habe auch klar zum islam Stellung bezogen und alle Äußerungen bezüglich Religionen sehen Sie bitte ebenfalls darunter fallend.
    Mit dem "relativieren", da haben Sie recht: ich habe den Eindruck, daß Sie Angst haben und sehr auf diese fraglos schlimmen Auswüchse religiöser Verblendung, die Sie anführen, ( schauen Sie, ich habe eine klare Meinung dazu ) fokussieren. Sie weigern sich, das Migrantenproblem oder islamproblem oder wie immer Sie es nennen wollen, in seiner Gesamtheit zu betrachten. Und darauf möchte ich ihre Aufmerksamkeit lenken.

    "ist ihnen das auch schon aufgefallen?" Nö, aber Danke, daß Sie mich darauf aufmerksam machen.

    "Hat diese Religion in ihren Augen einen anderen Stellenwert, ist sie dann nicht auch Privatsache?"

    Endlich !!! So langsam fällt der Groschen ...
    JEDE Religion ist Privatsache !!! ich unterscheide da nicht !!! Aber das ist meine persönliche Meinung !!!
    Das heißt, wenn Religionsfreiheit gesetzlich verankert ist, dann halte ich mich daran, auch, wenn es mir nicht schmeckt. ich muß dann - ob ich will oder nicht - JEDER Religion die gleiche Freiheit zugestehen. Und wenn eine Religion ein Recht zur Erscheinung in der Öffentlichkeit hat, dann kann ich es ihr nicht abschlagen, weil es mir gerade nicht paßt. Das heißt, ich muß Kreuze an Schulen tolerieren, genauso wie Kopftücher oder buddhas oder sonstige religiösen Symbole. Die Zurschaustellung ist dem Grundgesetz nach erlaubt !!!
    Mir geht es darum, daß an ALLE (Religionen) der gleiche Maßstab angelegt wird. Wenn dieser Maßstab im Moment so ist (=Religionsfreiheit), dann schlucke ich das gezwungenermaßen.

    Lieber wäre es mir, diesen Maßstab zu ändern, nämlich religiöse Symbole aus öffentlichen Einrichtungen rauszuhalten. (Das funktioniert. Die Türkei hat das vorgemacht).
    Dieses, und nur dieses (Gleichbehandlung) ist der Sinn meines ersten Kommentares gewesen.

  • 27.04.2010, 20:21 UhrAnonymer Benutzer: M

    Nun mal auf dem Gebetsteppich bleiben!

    Die Väter unserer Verfassung erfuhren ihre bildung in einer Zeit, als es nicht schändlich war, dass in deutschen Schulen Kruzifixe hingen. Es ist doch sicher unstrittig, dass Deutschland unter dem Zeichen des Kreuzes mehr an Kultur, bildung und Wohlstand hervorgebracht hat, als diese Orientalen
    unter ihrem Halbmond. Warum tummeln sich eigentlich so viele von denen in unserer Republik herum? Weil es einfach bequemer ist, sich an einen bereits
    gedeckten Tisch zu setzen! ….und dann auch noch die Tischordnung kritisieren.

    [Mt 6,26] Seht euch die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht, sie ernten nicht und sammeln keine Vorräte in Scheunen; unser VATER STAAT ernährt sie.

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