Kündigungsschutz soll gelockert werden
Union will bei Wahlsieg Hartz IV nachbessern

Sollte die Union bei der vorgezogenen Bundestagswahl gewinnen, könnte die Arbeitsmarktreform Hartz IV noch einmal geändert werden. Thüringens Ministerpräsident Althaus sieht Bedarf für Nachbesserung.

HB BERLIN. Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus hat für den Fall eines Union-Siegs bei der Bundestagswahl Nachbesserungen bei der Arbeitsmarktreform Hartz IV in Aussicht gestellt. Zum einen müsse die Lücke zwischen Ost und West geschlossen werden, sagte der CDU-Politiker der Zeitschrift «Super Illu».

Dann müsse das Vermögen von Langzeitarbeitslosen für deren Altersvorsorge besser geschützt werden. Drittens solle die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I für jene verlängert werden, die besonders lange gearbeitet und eingezahlt hätten.

Wichtig sei aber vor allem, «dass wir den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt erleichtern», sagte Althaus. Um das erreichen, müsse unter anderem der Kündigungsschutz gelockert werden. «Für kleine Unternehmen, die bei uns das Rückgrat der Wirtschaft bilden, wäre dies ein wichtiger Schritt, um Neueinstellungen zu erleichtern», betonte der Ministerpräsident. Genau so wichtig wäre es nach seiner Überzeugung, flexible Arbeitszeitmodelle auf betrieblicher Ebene zu ermöglichen.

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