Ladenschluss-Bestimmungen
EU-Nachbarn sind oft liberaler

Anders als in Deutschland bestimmt in vielen europäischen Ländern fast allein die Nachfrage den Ladenschluss.

HB HAMBURG. So können Briten und Iren an 365 Tagen rund um die Uhr shoppen. Von einigen Beschränkungen zu Gunsten kleiner Läden abgesehen, dürfen die Geschäfte selbst ihre Öffnungszeiten frei bestimmen. Großzügig sind die Regelungen auch in Portugal und Schweden; das ganze Jahr über darf hier vom frühen Morgen bis Mitternacht eingekauft werden.

Wie in England, Irland, Portugal und Schweden sind die Geschäfte auch in Frankreich und Belgien grundsätzlich sonntags geöffnet. Es gibt allerdings Beschränkungen zum Schutz der Beschäftigten. Mit seinem prinzipiellen Verkaufsverbot an Sonn- und Feiertagen steht Deutschland dennoch nicht allein. Auch in Dänemark, Griechenland, Italien, den Niederlanden, Österreich und Spanien bleiben die Läden geschlossen.

Hinsichtlich der Öffnungszeiten an Werktagen sind die Regelungen in einigen Ländern mit Sonntagsverbot jedoch liberaler als in Deutschland: So dürfen in Griechenland die Geschäfte von Montag bis Samstag rund um die Uhr geöffnet sein, in Dänemark von Montag bis Freitag.

Vergleichbar mit deutschen Verhältnissen ist die Situation am ehesten in Österreich und Italien. Von Ausnahmen in Tourismusgebieten abgesehen, müssen österreichische Ladenbesitzer an den ersten fünf Werktagen um 21 Uhr schließen, samstags um 18 Uhr. In Italien soll durchgängig um 21 Uhr Schluss sein.

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