Länder-Einigung
Milliardenschwerer Glücksspiel- Markt wird liberalisiert

Der Glücksspielmarkt in Deutschland wird neu geregelt. Die Länderchefs einigten sich auf Eckpunkte für einen neuen Staatsvertrag. Damit kommen jetzt auch private Anbieter zum Zug.
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BerlinDie Bundesländer wollen ab 2012 sieben bundesweite Konzessionen für Sportwetten-Anbieter vergeben. Diese Regelung solle testweise fünf Jahre lang gelten, kündigten die Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt und Rheinland-Pfalz, Wolfgang Böhmer und Kurt Beck, nach einer Sonderkonferenz der Länderchefs am Mittwoch in Berlin an. Trikot- und Bandenwerbung für Sportwetten würden zugelassen, Fernsehwerbung dafür Umfeld von Sportsendungen dagegen nicht.

Von der Öffnung des Sportwettenmarktes dürften private Anbieter wie bwin profitieren.

Die Ministerpräsidenten verständigten sich nach langen Verhandlungen grundsätzlich auf die Eckpunkte eines neuen Glücksspielsstaatsvertrags. Lediglich Schleswig-Holstein prüft noch einige Fragen. Beck sagte, er gehe jedoch davon aus, dass zumindest die übrigen 15 Länder sich bis zum Sommer abschließend verständigen würden. Damit könnte der Vertrag auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 9. Juni unterzeichnet werden.

Eine Konzessionsvergabe werde jedoch praktisch nicht vor Beginn des Jahres 2012 möglich sein, sagte Beck. Die Konzessionsabgabe betrage 16 2/3 Prozent des Spieleinsatzes. Die Höhe der Ausschüttungen dürften die Wettanbieter selbst bestimmen. Gegen illegale Sportwetten würden die Länder mit aller Konsequenz vorgehen.

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Kommentare zu " Länder-Einigung: Milliardenschwerer Glücksspiel- Markt wird liberalisiert"

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  • Toller Bauernhandel ! Und der 8., 9. und 10. Wettanbieter? Das wird jetzt erst richtig bunt.....Nach welchen Kriterien werden denn die 7 ausgewählt? Der EuGH wird sich des Themas weiterhin annehmen !

  • Die Dummensteuer wird privatisiert.

  • endlich kehrt vernunft ein: anstatt aus falsch verstandenen, sozialpädagogischen eifer zuzusehen, wie diejenigen bürger, die spielen wollen, dies eben in einer rechtlichen grauzone tun, hier nun endlich der zarte ansatz, den fortgeschrittenen medialen möglichkeiten rechnung zu tragen....und ob die konzessionsgebühren in karitative zwecke fließen oder nicht, ist dann die zweite frage

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