Länder können auch nicht helfen
Steuereinnahmen der Kommunen erneut gesunken

Die deutschen Kommunen haben im vergangenen Jahr erneut weniger Steuern eingenommen. 2002 flossen insgesamt rund 47,4 Mrd. € in die Kassen der Städte, Gemeinden und Landkreise, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mit.

HB/dpa WIESBADEN. 2001 seien es noch fast 49 Mrd. € gewesen. Im Jahr 2000 verbuchten die Kommunen fast 52 Mrd. €.

Insbesondere die stark von der Konjunktur abhängige Gewerbesteuer sei deutlich zurückgegangen. Sie fiel nach Angaben der Statistiker von rund 17,1 Mrd. € im Jahr 2001 auf 15,8 Mrd. € im vergangenen Jahr. Der Anteil der Gemeinden an der Lohn- und Einkommensteuer blieb dagegen im selben Zeitraum mit rund 20,2 Mrd. € fast gleich. Die Gewerbesteuer und der Anteil an der Lohn- und Einkommensteuer sind für die Gemeinden die mit Abstand größten Posten bei den Steuereinnahmen.

Mit mehr finanzieller Hilfe durch die Länder können die Kommunen in diesem Jahr nach Angaben der Statistischen Bundesamts nicht rechnen. Die Länder werden den Gemeinden und Gemeindeverbänden 2003 voraussichtlich rund 50,9 Mrd. € überweisen. Diese Summe sei seit 2001 nahezu gleich geblieben. Seit 1980 habe sie sich jedoch fast verdoppelt. Den größten Teil bei den Zahlungen machen die Beträge im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs aus.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%