Diskussion: Kommentare zu: Ärmere Bundesländer wehren sich gegen Kritik

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 28.01.2012, 11:31 UhrAnonymer Benutzer: SabineM

    Das ist Griechenland in klein. Es zeigt sich, dass die Nehmerländer in der Überzahl sind und sich einfach frech alimentieren lassen.

  • 28.01.2012, 12:08 UhrAnonymer Benutzer: malvin

    Diese Subventionierung bringt nix, denn die Empfängerländer richten es sich gemütlich ein mit den Finanzausgleichsgeldern.

    Man muss sich echt fragen, wann der Tatbestand erfüllt ist, dass ein Land "unverschuldet" in die Miesen geraten ist. Das kann ja wohl jeder behaupten.

    Dass Berlin sagenhafte 3 Milliarden an Ausgleichszahlen erhält, ist nicht nachzuvollziehen. Luxusangebote für Familien und die Kultur, die es in den Geberländern nicht gibt, sollten daher ausgeschlossen werden. Es muss feste Grenzen geben bzw. eine gewisse Zweckgebundenheit geben, wofur die Länder die Unterstüztung ausgeben.

    Wir haben hier eben schon den Griechenland-Effekt. Die Wähler fordern kostenlose Kultur und Kitaplätze und die Politik liefert!!!!
    Der LfA sollte NUR einen Basisausgleich abdecken, jedoch nicht für Luxus in Anspruch genommen werden dürfen. Da muss es einfach Einschränkungen in der Haushaltshoheit geben. Fördern und Fordern, nur so kommen beide Seiten auf ihre Kosten.

    Die immer wieder angeführten Ausgleichshilfen, die and Bayern geflossen sind, haben sich auf jährlich ca 200 Milliönchen belaufen, was wiederum bezogen auf dei Größe dieses Bundeslandes einen ziemlich geringen Betrag macht.
    Wenn man die Berlin-Förderung umrechnet auf die Größe Bayerns, dann wären das an die 15 bis 18 Milliarden!!!!!
    Das ist Wahnsinn. Berlin bekommt vom Bund ohnehin schon Fördergelder als Bundeshauptstaat, und Kultur gibts da eh schon genug.

    Meine Meinung: LfA ja, aber weniger, und die Haushaltshoheit ist nicht von Gott gegeben; da müssen sich die Empfängerländer einschränken.

  • 28.01.2012, 13:24 UhrAnonymer Benutzer: ebrav

    wozu benötigt man bremen oder hamburg als bundesland?? weg damit!! und das saarland gleich mit!!

    • 28.01.2012, 13:33 UhrAnonymer Benutzer: bavarian

      Ganz einfach, weil an den ganzen überflüssigen Senaten und Ministerien eine Menge von überflüssigen Politiker- und Beamtenjobs mit fürstlichen Pensionen dranhängt. Oder glaubt noch jemand das Märchen von der "Bürgernähe" ?

    • 28.01.2012, 15:26 UhrAnonymer Benutzer: MaWo

      @ ebrav,
      mindestens seit den 60ern ist Hamburg ein Geberland.

    • 28.01.2012, 21:06 UhrAnonymer Benutzer: ebrav

      hast recht! hatte allerdings laut abendblatt vom 18.01.12 13:25, 62 mill. vom lfa erwartet...

    • 29.01.2012, 02:19 UhrStephanGreitl

      Aber beginnen sollte man bitte mit dem Loch ohne Boden, auch bekannt als Berlin... Gegen diese Stadt entwickelt sich bei mir inzwischen eine richtige Abneigung.
      Hamburg dagegen ist ein vernünftig wirtschaftender Stadtstaat und dementsprechend ein Geberland.
      Schöne Grüße ausm zahlenden Süden!

  • 28.01.2012, 14:34 UhrAnonymer Benutzer: MaWo

    Hallo,
    zwei konkrete Beispiele (das Prinzip ist beliebig erweiterbar):
    Das Saarland erhält Zuwendungen aus dem LFA. Ausscheidende Minister haben eine Pensionsanspruch mit 60 Jahren, (bei zwei Jahren Tätigkeit in Höhe ~15,3 %) bis max 71,76% von B11.
    In der Hansestadt Bremen identische lange Zuwendungen aus dem LFA und ausscheidende Minister haben einen Pensionsanspruch frühestens mit 59 Jahren (nach zwei Jahren Tätigkeit in Höhe 15,3%) bis max. 71,75% von B11.
    B11 liegt gut bei 10.000 EURO/Monat.
    Wer mag kann sich über die Vermehrung von Millionären informieren.
    Wohlgemerkt; das sind Zahlungen die aud dem Steuerhaushalt erfolgen und denenen keinerlei Beitragszahlung gegenüber stehen.
    Wie kommte es wohl zu der Staatsverschuldung in Höhe über zwei Billionen EURO für deutschland?!
    Das kann doch nur die Schuld der Hartz IV-er sein - oder???

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