Länderhaushalte
Der Osten schreibt schwarze Zahlen

Die Bundesländer sind auf bestem Weg, ihre Haushaltsdefizite dieses Jahr fast zu halbieren. Im Gegensatz zu den Westländern schaffen es die neuen Bundesländer sogar, schwarze Zahlen zu schreiben.
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BerlinBis Ende Oktober gaben die 16 Länder insgesamt 12,3 Milliarden Euro mehr aus, als sie einnahmen. Damit war das Defizit acht Milliarden Euro geringer, als im Vorjahreszeitraum. Das berichtet das Handelsblatt (Dienstagausgabe) mit Verweis auf ein Papier aus dem Bundesfinanzministeriums. Während die Westländer und Stadtstaaten mit gut 14 Milliarden in der Kreide standen, machte der Osten 1,8 Milliarden Euro Überschuss. Das Bundesfinanzministerium erwartet nun, dass die 16 Länder bis Ende dieses Jahres insgesamt rund 11,5 Milliarden Euro neue Schulden machen werden. Das wären knapp zehn Milliarden Euro weniger als 2010. Grund sind die kräftig gestiegenen Steuereinnahmen.

Anders als der Bund wollen die Länder 2012 ihre Defizite weiter senken. Nach internen Prognosen dürfte das Länderdefizit 2012 rund 10,5 Milliarden Euro betragen. Bis 2015 soll es auf 2,5 Milliarden Euro sinken. Laut Schuldenbremse dürfen die Länder ab 2020 grundsätzlich keine neuen Schulden mehr machen.

Kommentare zu " Länderhaushalte: Der Osten schreibt schwarze Zahlen"

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  • Das schreit geradezu nach einem Westsoli. Wird Zeit, daß der Westen mit seinen blöden Wessis mal ein wenig Solidarität einfordert. Nicht wahr. liebe Genossen.!

  • Und wie sehen die Saldi vor dem Länderfinanzausgleich aus?

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