Land- und Bundestagswahl Politikforscher plädiert für Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre

Demokratieforscher Robert Vehrkamp fordert die generelle Herabsenkung des Wahlalters. Das würde mehr junge Menschen in die Politik bringen.
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Nach Meinung eines Politikforschers sollen Jugendliche ab 16 Jahren bereits wählen dürfen. Quelle: dpa
Wahlalter

Nach Meinung eines Politikforschers sollen Jugendliche ab 16 Jahren bereits wählen dürfen.

(Foto: dpa)

UlmDie Politik braucht nach Ansicht des Demokratieforschers Robert Vehrkamp mehr junge Menschen in verantwortungsvollen Positionen und sollte deshalb das Wahlalter senken. „Wir sollten uns bemühen, Jugendliche möglichst früh nicht nur passiv, sondern auch aktiv für Politik zu interessieren“, sagte Vehrkamp, der bei der Bertelsmann-Stiftung das Programm „Zukunft der Demokratie“ leitet, der Deutschen Presse-Agentur.

„Jugendliche werden am besten durch andere Jugendliche aktiviert. Deshalb plädiere ich perspektivisch für die Absenkung des Wahlalters auf 16 auch bei allen Landtags- und Bundestagswahlen.“

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2 Kommentare zu "Land- und Bundestagswahl: Politikforscher plädiert für Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre"

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  • Ein Wahlalter ab 16 ist das Mindeste, was getan werden muss, um gegen den großen Anteil der Älteren eine Zukunftsoption der Jüngeren offen zu halten. Ich wäre eher für 12. Man denke nur an das Thema Renten, wo die Jungen im Prinzip nix mehr zu erwarten haben. Schuldlos übrigens. Was wir sonst so unseren Kindern vom Planeten übrig lassen, zeugt von der großen Weitsicht erwachsener Wähler. Die fehlende Weitsicht sehe ich auch eher bei den gestandene Erwachsenen, die ihre materielle Basis ohne Rücksicht sichern wollen . Das ist ein unsinniges Argument.

  • Einfach mal Gespräche mit 16 und 18 Jahre alten Menschen führen. Der Großteil dieser Menschen hat keine politische Weitsicht und sehr vielen fehlt einfach das Grundwissen und auch die Lebenserfahrung! Wirtschaftliche Zusammenhänge sind fast allen völlig fremd. Solche Menschen wählen lassen? Meiner Ansicht nach nicht. Nach manchen Gesprächen mit dieser Altersgruppe wünscht man sich das Wahlalter auf mindestens 21 Jahre zu erhöhen. Ich vermute sehr stark, dass die "Forscher" dieser Studie aus dem "linken" Lager stammet. Dort ist der größte Teil der jungen Menschen vertreten. Erst mit zunehmendem Alter und somit Lebenserfahrung eröffnen sich die Folgen solcher Politik, was in jungen Jahren durch "realitätsfremde" Ansichten aus einem behüteten Elternhaus noch fehlt.

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