Landesparteitage: FDP Niedersachsen stärkt Philipp Rösler den Rücken

Landesparteitage
FDP Niedersachsen stärkt Philipp Rösler den Rücken

CDU und FDP haben neue Landesvorsitzende gewählt. In Thüringen und Sachsen-Anhalt wurden Lieberknecht und Webel bestätigt. Die FDP Niedersachsen wählte Philipp Rösler mit großer Mehrheit zum Spitzenkandidaten.
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Seebach/Leuna/OsnabrückDie thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht ist als CDU-Landesvorsitzende wiedergewählt worden. Die 54-Jährige erhielt am Samstag auf einem Parteitag in Seebach bei Eisenach 75,8 Prozent der abgegebenen Stimmen. Damit schnitt sie in der Gunst der Delegierten etwas schlechter ab als in vergangenen Jahren. Vor zwei Jahren hatte Lieberknecht 79,6 Prozent der Stimmen erhalten, bei der Übernahme des Parteiamtes nach der Landtagswahl 2009 waren es noch 83,3 Prozent.

Lieberknecht hatte die CDU, die jahrelang allein in Thüringen regierte, nach dem schwachen Abschneiden bei der Landtagswahl 2009 über eine Koalition mit der SPD in der Regierung gehalten. Beim Parteitag wird die komplette Führungsmannschaft der Thüringer CDU neu gewählt. Sie soll die Partei in den Bundestagswahlkampf 2013 und die Landtagswahl 2014 führen. Als CDU-Ziel nannte Lieberknecht, im kommenden Jahr alle Thüringer Bundestagswahlkreise zu gewinnen.

Auch Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel bleibt Landesvorsitzender der CDU. Auf dem Parteitag in Leuna bestätigte ihn der CDU-Landesverband am Samstag mit 77,2 Prozent der Stimmen. 146 Delegierte stimmten für Webel, 43 gegen ihn. Webel nahm die Wahl an.

Gewählt wurde auch beim CDU-Koalitionspartner. Eine Landesvertreterversammlung der FDP in Osnabrück stärkte dem heftig in der Kritik stehenden FDP-Chef Philipp Rösler den Rücken. Die 292 Delegierten wählten den Bundeswirtschaftsminister am Samstag mit 88,4 Prozent zum Spitzenkandidaten.

Mit 81 Prozent der Stimmen schaffte es der FDP-Generalsekretär und Bundestagsabgeordneten Patrick Döring auf Platz zwei der Liste. Platz drei erreichte Angelika Brunkhorst mit 65 Prozent, sie führt die Landesgruppe der FDP-Bundestagsfraktion.

Rösler steht als Parteichef seit Monaten massiv unter Druck, immer wieder gibt es Spekulationen über einen parteiinternen Putsch. Jüngsten Umfragen zufolge würde die FDP bei der Bundestagswahl im nächsten Jahr an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

 

Kommentare zu "FDP Niedersachsen stärkt Philipp Rösler den Rücken"

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  • Das passt zur FDP: . „Wir machen keine Wahlgeschenke nach Gutsherrenart ....sondern wir machen mit dem Schuldenabbau ernst". Wie verlogen dies ist, zeigt die Zustimmung zu Seehofers Betreuungsgeld, auch Herdprämie genannt, das bildungsferne Schichten abhält, ihre Kinder zu integrieren. Die Nordländer Schweden und Norwegen sind gerade dabei, dies wieder abzuschaffen auf Grund der schlechten Erfahrungen damit. Siehe auch Hotelsteuer-Reduzierung der FDP-Lobbyisten.

  • Auf der Titanic, die dampft und segelt, gibts die Mutti, die euer Ende regelt...!!!

  • Die Bildunterschrift ist auch falsch ...

  • Die Meldung oben ist falsch. FDP-Landeschef ist und bleibt Stefan Birkner! (vgl. Presseinformation)

    FDP Niedersachsen wählt Landesliste für die Bundestagswahl 2013 – Philipp Rösler ist Spitzenkandidat

    Hannover/Osnabrück. Der FDP-Bundesvorsitzende Philipp Rösler (Isernhagen) ist Spitzenkandidat der niedersächsischen FDP bei der Bundestagwahl 2013. Die Landesvertreterversammlung der Liberalen wählte ihn mit 88,4 % auf den ersten Platz der Landesliste. In seiner Bewerbungsrede sagte Rösler: „Das wichtigste Ergebnis des Koalitionsausschusses vom vergangenen Sonntag war der strukturelle Haushaltsausgleich 2014. Deutschland muss Vorbild sein in Europa.“ Rösler verfolgt damit im Bund die gleiche Zielrichtung wie Stefan Birkner im Land Niedersachsen. Der Landeschef und Spitzenkandidat der Liberalen bei der Landtagswahl im Januar verwies auf den Beschluß der niedersächsischen Landesregierung, Steuermehreinnahmen in Höhe von 855 Millionen Euro zum Schuldenabbau einzusetzen – ein Vorschlag der FDP. „Wir machen keine Wahlgeschenke nach Gutsherrenart wie die SPD, sondern wir machen mit dem Schuldenabbau ernst“, so Birkner.

    Die weiteren Plätze auf der Landesliste belegen FDP-Generalsekretär Patrick Döring (Hannover), die Vorsitzende der niedersächsischen Landesgruppe der FDP im Deutschen Bundestag Angelika Brunkhorst (Oldenburg-Land), der jugendpolitische Sprecher der FDP-Bundestagfraktion Florian Bernschneider (Braunschweig) und der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag Hans-Michael Goldmann (Papenburg). Es folgen der integrationspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Serkan Tören (Stade), die entwicklungspolitische Sprecherin der FDP-Bundestagfraktion Christiane Ratjen-Damerau und Landesvorstandsmitglied Thomas Iseke (Neustadt). Auf Platz 9 wurde Matthias Seestern-Pauly aus dem Landkreis Osnabrück und auf Platz 10 Klaus-Peter Wennemann aus Hameln gewählt.

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