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Landtagswahl: Beck hält sich Koalition mit FDP offen

In Rheinland-Pfalz sind 3,1 Millionen Wähler zur Abstimmung aufgerufen. Den Umfragen zufolge wird die SPD stärkste Fraktion bleiben. Ministerpräsident Kurt Beck gibt sich gelassen - und lässt mögliche Koalitionen offen.

Ministerpräsident Kurt Beck kann sich eine Koalition mit FDP und Grünen vorstellen. Quelle: dapd
Ministerpräsident Kurt Beck kann sich eine Koalition mit FDP und Grünen vorstellen. Quelle: dapd

BerlinDer rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck hat sich kurz vor der Landtagswahl eine Koalition der SPD mit den Liberalen offengehalten. „Wir haben 15 Jahre gut mit den Liberalen regiert, deshalb schließe ich Rot-Gelb ausdrücklich nicht aus“, sagte der SPD-Politiker der „Bild am Sonntag“ laut Vorabbericht. Er habe keinen Grund, sich auf eine Koalition festzulegen. Die SPD werde den Umfragen zufolge die stärkste Fraktion im Mainzer Landtag, und sie werde einen Koalitionspartner finden. Aber auch eine Zusammenarbeit mit den Grünen könne er sich vorstellen, sagte Beck, der zurzeit ohne Koalitionspartner regiert. 

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Die FDP muss allerdings um ihren Wiedereinzug in den Landtag bangen. In Umfragen liegt sie bei fünf Prozent. Ein Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde wäre für die FDP und ihren Parteichef, Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle, ein herber Schlag. 

In Rheinland-Pfalz sind 3,1 Millionen Wahlberechtigte zur Abstimmung aufgerufen. Auch in Baden-Württemberg wird am Sonntag ein neuer Landtag gewählt. Dort könnte die CDU unter Ministerpräsident Stefan Mappus erstmals seit fast 60 Jahren die Regierungsverantwortung verlieren. Mappus warnte in der „Bild am Sonntag“ vor einem Linksbündnis. „Entweder hat Schwarz-Gelb eine Mehrheit oder Grün-Rot beziehungsweise Grün-Rot-Dunkelrot“, sagte Mappus. Eine Koalition mit den Grünen schloss Mappus aus.

 

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