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Landtagswahl im Januar: Niedersächsische CDU kürt McAllister zum Spitzenkandidaten

David McAllister ist CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Niedersachsen im Januar. Seine Partei wählte den Ministerpräsident mit 98,2 Prozent der Stimmen wieder – mehr als bei der letzten Wahl.

David McAllister jubelt über seine erneute Nominierung zum CDU-Spitzenkandidaten in Niedersachsen. Quelle: dpa
David McAllister jubelt über seine erneute Nominierung zum CDU-Spitzenkandidaten in Niedersachsen. Quelle: dpa

HannoverEinstimmig hat die niedersächsische CDU ihren Landeschef David McAllister zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 20. Januar 2013 nominiert. „Ab heute geht es los, wir werden die nächsten 100 Tage um jede Erst- und Zweitstimme kämpfen“, sagte McAllister am Freitag auf dem Landesparteitag in Celle. Gegenkandidaten gab es bei der Abstimmung nicht, endgültig werden die Listenplätze auf der CDU-Landesvertreterversammlung Anfang November in Hannover vergeben. McAllisters Spitzenplatz gilt auch hier als ungefährdet.

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Kurz nach der Nominierung zum Spitzenkandidaten wählten die Delegierten McAllister mit 98,2 Prozent zum dritten Mal infolge zum CDU-Landeschef. 2010 hatten 97 Prozent der Delegierten für McAllister gestimmt.

CDU

In seiner mehr als 75-minütigen Rede hatte McAllister die Delegierten und Ehrengäste, darunter Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU), zahlreiche CDU-Landesminister und FDP-Landeschef Stefan Birkner, auf den Wahlkampf eingeschworen. Dabei hatte er sowohl die politische Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Bundesregierung als auch die der eigenen Landesregierung gelobt. „Wir möchten unsere gute Zusammenarbeit mit der FDP am liebsten fortsetzen“, sagte McAllister. Nach den letzten Umfragen könnte die FDP jedoch den Einzug in das Parlament verpassen.

McAllister betonte, er stehe mit der niedersächsischen CDU hinter der Politik von Merkel: „Sie kämpft in eindrucksvoller Art und Weise für unsere Währung und die Sicherung unserer Zukunft.“ Die Kanzlerin wird zum Abschluss des Parteitages in Celle erwartet.

  • 12.10.2012, 21:04 UhrHochaufdemgelbenWagen

    Das mit der FDP wird wohl in Niedersachsen nichts werden.

    McAllister dürfte es ob mit oder ohne FDP nur schwerlich schaffen im Januar 2013 erfolgreich zu sein.

    Seine politische Anwesenheit ist farblos. Er kommt eher biedern daher und so scheint auch sein altbackener Stil zu sein. Da hilft es auch nicht mit sich mit einem für die Wahl komponierten Song in Szene setzen zu wohlen.

    Niedersachsen braucht vor allem ehrliche und authentische Politiker. Allister hat gerade seinen Kredit verspielt...

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