Landtagswahl in Thüringen
Lieberknecht will mit CDU über 40 Prozent erreichen

Thüringens Ministerpräsidentin Lieberknecht hat sich für die Landtagswahlen 2014 viel vorgenommen Mit der CDU will sie eine Gestaltungsmehrheit erreichen. Dabei hält sie sich auch ein Bündnis mit den Grünen offen.
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ErfurtThüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht hat die Latte für ihre Partei bei der Landtagswahl 2014 hoch gehängt. „Wir wollen 40 Prozent plus X erreichen. Wir brauchen eine Gestaltungsmehrheit, damit nicht ohne uns regiert werden kann“, sagte Lieberknecht, die auch CDU-Landesvorsitzende ist, der Nachrichtenagentur dpa. Bei der Landtagswahl 2009 hatte die CDU ihr bisher schlechtestes Ergebnis mit rund 31 Prozent eingefahren und war nach zehn Jahren Alleinregierung auf die SPD als Regierungspartner angewiesen. Lieberknecht hält sich für 2014 verschiedene Koalitionsmöglichkeiten offen.

„Eine schwarz-grüne Koalition, wie sie gerade in Hessen vereinbart wurde, schließe ich nicht aus. So fremd sind wir uns mit den Grünen ja in einer Reihe von Positionen nicht. Aber auch eine Fortsetzung der Koalition mit der SPD ist nicht unmöglich“, sagte sie. Trotz der Streitereien mit den Sozialdemokraten vor nahezu jeder Entscheidung in Regierung und Parlament geht sie davon aus, dass die schwarz-rote Zusammenarbeit bis zur Landtagswahl hält, die voraussichtlich im September stattfindet. Der Wahltermin steht noch nicht fest. Die Entscheidung werde das Kabinett in den ersten Wochen des neuen Jahres treffen, sagte Lieberknecht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Diese Frau hat doch selbt Dreck am Stecken und die ist immer noch im Amt?

  • Lieberknecht hätte aufgrund der Affäre längst zurücktreten müssen. Was maßt sich diese Frau eigentlich an?

  • Diese Frau hat jeden Realitätssinn verloren. Die CDU steht in Thüringen vor einer Zerreißprobe und dies unabhängig der snstehenden Prozesse die die Staatsanwaltschaft anstrebt.
    Also träumen Sie schön weiter. Sie haben ja bislang auch nur 4 Jahre verwaltet statt regiert. Noch ein Hinweis: Thüringen hat soviel Angestellte und Beamte im öffentlichen Dienst wie das riesige Bundesland NRW. Diese
    Stimmen alleine, genügen jedoch nicht für 40 Prozent!

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