Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005: Grafik: Vorläufiges amtliches Endergebnis

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2005
Grafik: Vorläufiges amtliches Endergebnis

Die Landtagswahl in Schleswig-Holstein ist am 20.02.2005 zu einem wahren Krimi geworden: Sah es lange Zeit nach einem hauchdünnen Vorsprung für CDU und FDP in neuen Landtag aus, ist die Regierungsbildung nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wieder völlig offen.

HB KIEL. Wie der Landeswahlleiter in Kiel mitteilte, verbesserte sich die CDU dem amtlichen Endergebnis zufolge um 4,3 Punkte auf 40,2 %. Die seit 1988 in Kiel regierende SPD verliert 6,5 Punkte und rutscht auf 38,7 % ab. Drittstärkste Kraft wird die FDP mit 6,6 %, gefolgt von den Grünen mit 6,2 %. Der SSW, der als Vertretung der dänischen Minderheit von der Fünf-Prozent-Klausel befreit ist, vereint 3,6 % der Stimmen auf sich. Mit Erleichterung wurde das Abschneiden der NPD aufgenommen, die mit 1,9 Prozent den Einzug in das Landesparlament klar verpasste.


Prozentuale Stimmanteile nach dem
vorläufigen amtlichen Endergebnis (21.02.2005, 0.00 Uhr)

 
38,7



40,2



6,2



6,6



3,6



4,7



SPD


CDU


B90/Grüne


FDP


SSW


sonstige


 +5



   +0,9





-4,4
     



-1
 



-0,5
  

Im neuen Kieler Landtag ist die CDU künftig mit 30 Abgeordneten vertreten, die SPD stellt 29 Parlamentarier. Die FDP hat künftig vier Mandate, die Grünen verfügen ebenfalls über vier Sitze. Der SSW schickt zwei Abgeordnete ins Parlament. Damit haben CDU und FDP zusammen 34 Mandate, Rot-Grün kommt auf 33. Dem SSW mit seiner Spitzenkandidatin Anke Spoorendonk, der traditionelle eher der SPD zuneigt, kommt damit bei der Regierungsbildung eine Schlüsselrolle zu.


Sitzverteilung nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis
(35 Sitze für absolute Mehrheit notwendig)

 
29



30



4



4



2



0



SPD


CDU


B90/Grüne


FDP


SSW


sonstige


Die Wahlbeteiligung ging leicht auf 66,6 (69,5) Prozent zurück und lag damit noch unter dem Tiefststand im Jahr 2000. 13 Parteien warben dabei um die Stimmen von knapp 2,2 Millionen Wahlberechtigten.

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