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Landtagswahlen 2014

Analyse zu den Landtagswahlen
SPD – hier König, dort Königsmacher

In Brandenburg bleibt die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Dietmar Woidke an der Macht. In Thüringen entscheiden die Sozialdemokraten, wer bald regieren wird. Doch Sieger dieser Wahlen ist eine andere Partei.
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Es gibt nur einen wirklichen Gewinner dieser Landtagswahlen, egal ob in Thüringen oder Brandenburg – und der heißt AfD. Mit 12,2 Prozent in Brandenburg und 10,6 Prozent in Thüringen steigt die Alternative für Deutschland in die Parlamente ein. Kein Wunder, dass Bernd Lucke, Alexander Gauland und Björn Höcke, der Parteichef und die Spitzenkandidaten der Länder, jubeln. Kein Wunder, dass Lucke fast ein wenig hämisch sagt: Die AfD etabliere sich nun als Partei, „die die politische Landschaft in Deutschland erneuert“. Genau danach sieht es gerade aus.

Denn keine der anderen Parteien kann bei dem Höhenflug mithalten. Im Gegenteil: Die SPD stürzt ab, allem in Thüringen schafft sie nur noch 12,4 Prozent nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis – ein Verlust von 6,1 Prozentpunkten. Und trotzdem könnte sie es noch schaffen – also trotz einer blutigen Nase mitregieren.

Die Grünen schaffen es eher mit Händen und Würgen wieder in den Landtag – und freuen sich darüber wie über eine gewonnene Bundestagswahl. Und die CDU gibt sich selbstbewusst: Schließlich hat sie als einziges Partei – neben der AfD – in beiden Ländern wenn auch nicht viel, dann doch merklich hinzugewonnen: (Thüringen: +2,3 Punkte, Brandenburg: +3,2 Punkte). Doch richtig gut sieht auch das nicht aus. Denn obwohl sie zu den Gewinnern zählt, könnte es sein, dass sie nicht zum Zuge kommt.

Das Gleiche gilt für die Linke. Die stürzen in Brandenburg um -8,6 Punkte ab und kommen auf 18,6 Prozent. In Thüringen werden die Linken mit 28,2 Prozent und einem Plus von 0,8 Punkten allerdings zweitstärkste Partei.

Während die AfD himmelhoch jauchzend feiert, sind andere zu Tode betrübt: Die FDP fliegt aus beiden Landtagen. Damit sind es nur noch sechs Landtage, in denen die Liberalen überhaupt sitzen. Es gab auch nur ein verschämtes: „Die Durststrecke der FDP ist noch nicht zu Ende“, von FDP-Chef Christian Lindner.

Unterm Strich zeigen die Wahlen: Die Bürger in Brandenburg und Thüringen sind enttäuscht. Denn 47,9 Prozent gaben ihre Stimme in Brandenburg ab, bei der Landtagswahl 2009 waren es noch 67 Prozent. In Thüringen gingen 52,7 Prozent (2009: 67 Prozent) wählen.

Wie die Parteien im einzelnen abgeschnitten haben, lesen Sie in den folgenden Kurzanalysen:

Kommentare zu " Analyse zu den Landtagswahlen: SPD – hier König, dort Königsmacher"

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  • Schon wieder hat die FDP ein Wahldebakel erdulden müssen.
    Sogar noch erheblich schlimmer als prognostiziert. Auf unter 2 Prozent in Brandenburg und unter 2,5 Prozent in Thüringen zu rutschen, das muß man erst mal schaffen.
    Die Biberschlächterpartei FDP wurde selbst an der Wahlurne geschlachtet, und sie verdient es auch nicht besser. Derweil ergeht sich Parteichef Lindner im Schönreden. In den 1990-er Jahren sei alles genauso schlimm gewesen, und überhaupt sei das Jahr der Entscheidungsschlacht ja erst 2017. Schönrednerei hoch drei, denn in den 1990-er Jahren reichte es zumindestens noch bei Bundestagswahlen vergleichsweise locker für die FDP. Schönrednerei,denn einer immer mehr auch in den Ländern zerlegten Partei fehlt das Rückgrat, das Geld! und der Elan für eine erfolgreiche Bundestagswahl 2017. Die nächsten FDP-ler, die auf die politische Schlachtbank müssen, sind wohl die Cannabis-FDP-ler aus Hamburg mit ihrem "freien Rausch für freie Bürger"-Denken und ihrem ewiglichen parteiinternen Hader. Derweil kann Lindner dann noch weitere neoliberale Nettigkeiten wie "Streicht den Harz-IV-ler das Sozialticket" verbreiten. In Nordrhein-Westfalen reicht das vielleicht zusammen mit Lindners Blender Fähigkeiten sogar noch zum Wiedereinzug in den
    NRW-Landttag. In Deutschland als ganzes wird das FDP-Blutbad bei der nächsten Bundestagswahl 2017 wohl noch kraftvoller ausfallen als 2013. Recht so!

  • Für mich unbegreiflich wie die einstmals stolze SPD sich als Handlanger der Linken verdienen will. Für die Linken ist schon klar, das die SPD es mit jeden treiben kann. So wie als Junior Partner der Grünen in Baden. Wo sie wahrlich keine gute Figur abgibt, und von dem was den Bürger wirklich berührt, wird diffamierend darüber hinweg gegangen.
    Brauchen wir die SPD in dieser inhaltlich losen Form noch? Ich wünsche der SPD auf jeden Fall Vernunft. Und kein Domarktismus.Nach dem Motto; die EU hat Recht, es lebe der Euro - der Alternativlose, Schuldenunion finden sie von Haus aus gut.
    Rentner sind doch mit 935 € wirklich gut bedient, wie viel mehr ist das nach 45 Jahren des Sozialen Frondienstes, im Gegensatz zu den wirklichen Sozialhilfe Empfängern? 150 Euronen, vielleicht?
    Der Islam, der all seit´s Friedfertige, und seine Untertanen mit ihren in letzter Zeit protzigen, fremd finanzierten Moscheen kommt auch noch dazu, und vieles, vieles mehr.
    Da bin ich aber gespannt wie die SPD, und sie ganzen linken Parteien, da zu zählt auch Merkel CDU, mir das verklickern will.

  • Die Politik und Medien in Deutschland sind "ideologisch von oben konstruiert" und haben keine Verbindung zur Bevölkerung in Deutschland. Jetzt rächt sich diese ARROGANZ der ETABLIERTEN.

    Merkel hat jedes Feeling zur Realität in Deutschland verloren. Die Deutschen wollen keine agressive Politk gegen Russland. Die Deutschen wollen mitbestimmen in "EU in Brüssel", bei TTIP und bei allen Entscheidungen dort.

    Die Deutschen sind die Lüge und Bevormundung durch Merkel und die ausgetrocknete CDU SATT !

    Die Medien sind zum ekelhaften ideologischen Kasperle-Theater in Deutschland verkommen, das spüren die Menschen. Die Medien-Krise hängt direkt mit der Totalitären Ideologie der Alt-Parteien und "EU in Brüssel" zusammen. Wir wollen keinen Zentral-Staat in Brüssel - ferngesteuert von NATO und Atlantik-Welt-Geld-Elite von Bloomberg und Goldman Sachs.

    Draghi "füttert" Dow Jones und Nasdaq - dazu will er die europäischen Aktienmärkte auspressen mit einem abgewrackten EURO. Oder er kauft mit Unterschrift der Steuerzahler den ganzen Anleihe-Schrott auf mit frisch gedrucktem Geld.

    EKELHAFT ! AfD ist eine demokratische Wahrheitspartei von unten ! Das ist der Unterschied.

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