Sachsen vor der Wahl: Überflieger und Bruchpiloten

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Landtagswahlen 2014

Sachsen vor der Wahl
Überflieger und Bruchpiloten

Sachsen wählt und die Liberalen zittern: Die FDP droht von der Bildfläche zu verschwinden. Dafür dürfte die AfD ihren Höhenflug fortsetzen. Nur einer kann vor dem Wahlkampfendspurt entspannt in Urlaub fahren.
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DüsseldorfDer Wähler liegt irgendwo in der Sonne oder erklimmt Berge – und die Parteien folgen ihm. Linke und SPD wollen sogar an die Ostsee fahren, um sächsische Urlauber zu erreichen, die Grünen steuern mit ihrem Sommermobil Badeseen im Freistaat an.

Schwarz-Gelb in Sachsen hat die Landtagswahl auf den 31. August – den letzten Ferientag – gelegt und muss nun mit Desinteresse rechnen. Die Parteien müssen sich also einiges einfallen lassen im Wahlkampf: Ob das etwas bringt oder eher nervt, hängt wohl von der Gemütslage der Wähler ab. Die Themen für den Wahlkampf sind seit langem bekannt: Bildung, Bildung, Bildung – und die grenzüberschreitende Kriminalität.

Bundesweit steht die Sachsen-Wahl aber aus anderen Gründen im Fokus: Mit der Alternative für Deutschland (AfD) dürften die Euro-Skeptiker erstmals in ein deutsches Länderparlament einziehen. Der NPD droht dagegen nach zehn Jahren das Aus. Damit wären die Rechtsextremen auf Länderebene nur noch in Mecklenburg-Vorpommern vertreten.

Auch für die FDP könnte der 31. August folgenreich sein. Wenn sie scheitert, ist sie auf Landesebene nirgendwo mehr in Regierungsverantwortung. Hier ein Überblick, was die Parteien von der Sachsenwahl erwarten können, und was für sie auf dem Spiel steht.

Kommentare zu " Sachsen vor der Wahl: Überflieger und Bruchpiloten"

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  • Die NPD durfte natürlich nicht erwähnt werden, wiewohl sie schon zwei Legislaturperioden im Landtag sitzt.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Inhaltlich vertritt die AfD im Wesentlichen viele der ehemaligen CDU-Positionen, also bevor Merkel&Co die CDU versozialdemokatisiert hat.
    Sondierungsgespräche zwischen CDU und AfD liegen inhaltlich also eigentlich auf der Hand.

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