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Landtagswahlen 2014

Sachsenwahl
NPD erwägt Anfechtung der Wahl

Knapp vorbei ist auch daneben: Die r echtsextreme NPD verpasst den Einzug in das sächsische Landesparlament um 809 Stimmen. Nun droht die rechtsextreme Partei mit der Anfechtung der Wahlergebnisse.

DresdenDie NPD hat den Wiedereinzug in den sächsischen Landtag nur um wenige Hundert Stimmen verpasst. Wie Michael Lober vom Statistischen Landesamt am Montag sagte, fehlten der rechtsextremen Partei exakt 809 Stimmen zum Erreichen der Fünf-Prozent-Hürde. Die Auszählung hatte sich Sonntagnacht zur Zitterpartie entwickelt. Stundenlang hatte es so ausgesehen, als ob die Rechtsextremen es nach 2004 und 2009 zum dritten Mal in den Landtag schaffen würden. Erst kurz vor Verkündung des vorläufigen amtlichen Endergebnisses war klar, dass sie draußen bleiben. Ausschlaggebend waren die Wähler in Dresden und Leipzig, deren Ergebnisse erst spät gemeldet wurden.

Nun schließt die rechtsextreme Partei eine Anfechtung der Landtagswahl in Sachsen nicht aus. Ihr Landesvorsitzender Holger Szymanski begründete das am Montag mit möglichen Unregelmäßigkeiten bei der Stimmenauszählung. Es gebe auch Gerüchte, dass „irgendwelche Beutel“ mit Stimmzetteln verbrannt worden seien. Szymanski bezog sich auf Informationen von Wahlbeobachtern und aus Facebook. Dies wolle man nun prüfen. Die NPD war am Sonntag mit 4,95 Prozent der Stimmen äußerst knapp gescheitert. Am Ende fehlten ihr 809 Stimmen. „Die NPD hat ihr Wahlziel nicht erreicht“, sagte Szymanski.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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