Special

Landtagswahlen 2014

Wahlen in Brandenburg und Thüringen
„Die Bürger dürsten nach politischer Erneuerung“

Die AfD setzt ihren Siegeszug in Deutschland fort. Bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Thüringen erzielt die Newcomer-Partei zweistellige Ergebnisse. Entsprechend euphorisch fallen die Reaktionen aus.
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Als Bernd Lucke in Potsdam eintrifft, ist die Stimmung noch verhalten optimistisch. Der Bundesparteichef der Alternative für Deutschland (AfD) ist von Berlin, wo er an einer Großkundgebung gegen Antisemitismus teilnahm, in die brandenburgische Landeshauptstadt geeilt, um den erwarteten Wahlerfolg seiner Partei mitzufeiern. Zu diesem Zeitpunkt wusste der Flurfunk schon zu berichten, dass es sehr gut für die AfD aussehen könnte. Die Aktivisten der erst vor eineinhalb Jahren gegründeten Partei konnten denn auch die 18-Uhr-Prognose kaum erwarten.

Zum Bersten voll ist das „Le Manège“ im historischen Potsdamer Kutschstall, als es nur noch Sekunden sind bis die ersten Zahlen über den Bildschirm flimmern. „Zehn, neun, acht, …“, zählen die AfD-Sympathisanten zu rhythmischem Klatschen den Countdown. Kurz danach ein lauter Aufschrei und dann noch lauteres Klatschen. Die Partei hat die Erwartungen übertroffen: Zehn Prozent in Thüringen, zwölf Prozent in Brandenburg.

Alexander Gauland, der Spitzenkandidat der Brandenburg-AfD, ist überwältigt. Freudestrahlend tritt er ans Rednerpult und ballt wie einst Boris Becker nach gewonnenen Big Points die Fäuste. „Wir sind in der deutschen Politik angekommen, die anderen dürfen sich warm anziehen“, sagt Gauland.

Lucke sekundiert: „Die Bürger dürsten nach einer politischen Erneuerung in Deutschland.“ Sie hätten die „Profillosigkeit der Alt-Parteien“ satt und wollten zurück zu einer „werteorientierten Politik“. Der AfD-Chef nennt das Euro-Thema, die Familienpolitik, die Verschuldung der öffentlichen Haushalte und eine geordnete Zuwanderung, für die sich die AfD stark machen wolle.

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Kommentare zu " Wahlen in Brandenburg und Thüringen: „Die Bürger dürsten nach politischer Erneuerung“"

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  • Wenn der gemeine Michel nicht so belogen und verblödet werden würde, wäre der Zulauf weitaus größer. Leider ist es in unserem Lande üblich, Systemkonform zu verdummen, als echten Journalismus zu betreiben. Wieweit das bereits geht, lässt sich hier mal lesen.
    : http://propagandaschau.wordpress.com/2014/09/14/totalitarismus-eu-berufsverbote-journalisten/
    Die Frage muss auch hier lauten, „was wäre, wenn die Menschen über die Politischen Machenschaften der etablierten Parteien wirklich informiert wären“????? Ich sage wir hätten schon alle Transatlantiker aus den Paramenten gejagt. Dann wäre eine Bürgernahe Politik wider möglich.

  • Starke Analyse!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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