Landtagswahlen
AfD-Chef kann sich Koalition mit SPD vorstellen

Vor den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg schließt AfD-Chef Bernd Lucke auch Koalitionen mit der SPD nicht aus. Seine Partei warte ab, wer auf sie zukomme.
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BerlinEineinhalb Wochen vor den Landtagswahlen in Thüringen und Brandenburg hat sich der Chef der eurokritischen Partei Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke, offen für Koalitionen auch mit der SPD gezeigt. „Wir sind keineswegs der geborene Koalitionspartner der CDU“, sagte Lucke am Dienstag im ZDF-„Morgenmagazin“. Die AfD könne sich „durchaus auch andere Koalitionen vorstellen – mit der SPD beispielsweise“. Seine Partei laufe aber niemandem hinterher, fügte Lucke hinzu, sondern warte ab, ob jemand auf sie zukomme.

Die AfD hatte bei der Landtagswahl in Sachsen am Sonntag aus dem Stand fast zehn Prozent geholt. Auch bei den anstehenden Wahlen in Thüringen und Brandenburg kann sie auf gute Ergebnisse hoffen.

Lucke bestritt zudem, dass es parteiinternen Streit um die Russland-Politik gebe. Auch er halte Sanktionen gegen Moskau derzeit für verfrüht, betonte der Parteichef. Es sei dafür, „das Pulver trocken zu halten“ für den Fall, dass ein russischer Einmarsch in der Ukraine „wirklich unstreitig“ festgestellt werde. Deswegen sei er „zum jetzigen Zeitpunkt“ nicht für Sanktionen.

Parteivize Alexander Gauland, der auch Spitzenkandidat für die Wahl in Brandenburg ist, hatte vor einigen Tagen Lucke in einem Interview mit der rechtsgerichteten Zeitung „Junge Freiheit“ attackiert. Gaulands Ärger entzündete sich demnach an der Zustimmung Luckes und weiterer Europaabgeordneter zu einer russlandkritischen Resolution des Europaparlaments.

„Ich halte die Abstimmung für völlig falsch und empfinde sie als sehr unloyal gegenüber der Parteibasis“, sagte Gauland dem Blatt. Er verwies auf den Beschluss des AfD-Parteitags in Erfurt, wonach die Partei Sanktionen gegen Russland ablehne. Die EU arbeitet derzeit daran, die bereits seit längerem geltenden Sanktionen gegen Moskau wegen der Eskalation der Lage in der Ukraine zu verschärfen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Weder die sozialistsiche Merkel Union, noch die SPD und erst recht nicht die Grünen werden mit der AfD eine Koalition eingehen. Aus dem einfachen Grund, weil die AfD einen eigenen Werte-Kern in sich trägt, der denen der etablierten Parteien Gegenübersteht. Alternative heißt diese Partei und das sagt alles über den Werte-Kern der AfD aus. Somit müssen sich die etablierten Parteien bewegen anosnsten geht die AfD ihren Siegeszug alleine weiter.

  • Die sind offen für ALLE Gespräche ....man will ja mitreden dürfen ! Und natürlich auch in Geldverbrennungsprozess eingreifen aber sicher nicht zum Wohle von Land und Leute da sind die mit Sicherheit nicht besser als der Rest.

  • Sehe ich genauso. Außerdem wir der dummpopulistische Gabriel das nicht zulassen.

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