Landtagswahlen: Schleppender Beginn in Hessen und Niedersachsen

Landtagswahlen
Schleppender Beginn in Hessen und Niedersachsen

Die Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen sind am Sonntag nur schleppend angelaufen. In Niedersachsen haben bei stürmischem Nieselregen erst wenige Wähler ihre Stimmen abgeben. Auch in Hessen deutet sich eine geringere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren an.

HB HANNOVER WIESBADEN. Insgesamt sind rund 10,5 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Nach letzten Wahlumfragen wird erwartet, dass in Hannover CDU - Ministerpräsident Christian Wulff mit der FDP weiterregieren kann. In Wiesbaden wird dagegen ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der CDU mit Ministerpräsident Roland Koch und der SPD mit ihrer Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti erwartet.

In Niedersachsen hatten bei stürmischem Nieselregen zwei Stunden nach Öffnung der Wahllokale erst 5,67 Prozent der Wähler ihre Stimmen abgeben. Vor fünf Jahren hatte die Beteiligung zum selben Zeitpunkt bei 7,2 Prozent gelegen, teilte der stellvertretende Landeswahlleiter mit. Insgesamt sind 6,1 Millionen Niedersachsen wahlberechtigt.

In Hessen können bis zur Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr rund 4,4 Millionen Bürger über die künftige Machtverteilung im Wiesbadener Landtag entscheiden. In den Morgenstunden verzeichneten viele Wahllokale bei trockenem, aber kühlem Winterwetter mit 4 bis 5 Prozent eine geringere Wahlbeteiligung als vor fünf Jahren. Spannend könnte es in beiden Ländern bei der Frage werden, ob die Partei Die Linke erstmals den Einzug in das Parlament eines westdeutschen Flächenlandes schafft.

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