Landtagswahlen-Umfrage
Berliner wünschen neue Regierungskonstellationen

Die in Berlin regierende SPD hat eineinhalb Wochen vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus in der Wählergunst zugelegt. Eine Fortsetzung der Koalition mit der Linkspartei wünscht die Mehrheit der Berliner allerdings nicht.

HB BERLIN. Nach einer aktuellen Infratest-dimap-Umfrage für den RBB liegt die Partei des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD) bei 33 Prozent nach 32 Prozent Ende August. Die CDU kommt unverändert auf 21 Prozent. Die mit der SPD regierende Linke.PDS büßte einen Punkt auf 15 Prozent ein. Auch die Grünen (minus zwei auf 14 Prozent) und die FDP (minus eins auf sieben Prozent) sackten in der Wählergunst ab.

Alle anderen Parteien, darunter die linke WASG, die gegen den Willen des Fusionspartners PDS bei der Wahl antritt, müssen mit einerm Scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde rechnen. 25 Prozent der Befragten gaben an, sie seien noch unentschieden, welcher Partei sie ihre Stimme geben würden.

Bei der Abgeordnetenhauswahl 2001 hatte die SPD 29,2 Prozent erhalten, die PDS 22,6 Prozent. Die CDU war mit 23,8 Prozent zweitstärkste Partei geworden. Die FDP erhielt 9,9 Prozent, die Grünen erreichten 9,1 Prozent.

Bei der Frage nach den Regierungskonstellationen erhält nach Angaben des RBB ein rot-grünes Bündnis mit 22 Prozent die größte Unterstützung. 17 Prozent der Befragten ziehen eine große Koalition vor, für eine Fortsetzung der rot-roten Regierung sind 16 Prozent. Auf ein Bündnis von SPD, PDS und Grünen setzen demnach sieben Prozent der Wähler.

Für die Untersuchung wurden 1000 Bürger zwischen dem 4. und 6. September befragt.

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