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Lars-Hendrik Röller: Berliner Ökonom wird Merkels Chefberater

Der Ökonomie-Professor Lars-Hendrik Röller erhält als Nachfolger von Jens Weidmann eine Schlüsselposition im Kanzleramt. Noch ist der 52-Jährige relativ unbekannt, doch in Brüssel und in den Dax-Vorständen kennt man ihn gut.

Lars-Hendrik Röller, bislang Präsident der Business School ESMT, künftig Wirtschafsberater im Kanzleramt. Quelle: Pressefoto
Lars-Hendrik Röller, bislang Präsident der Business School ESMT, künftig Wirtschafsberater im Kanzleramt. Quelle: Pressefoto

Der Präsident der privaten Wirtschaftshochschule ESMT in Berlin, Lars-Hendrik Röller, wird neuer wirtschafts- und finanzpolitischer Berater von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag mit. Der 52-jährige Top-Ökonom wird zum 1. Juli Nachfolger von Jens Weidmann, der kürzlich an die Spitze der Deutschen Bundesbank gewechselt war. Röller wird damit auch der sogenannte Sherpa der Kanzlerin, der die alljährlichen Gipfeltreffen der wichtigsten Wirtschaftsnationen auf G8- und G20-Ebene vorbereitet.

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Röller leitet seit 2006 als Präsident die European School of Management and Technology, eine private Hochschule in Berlin, und lehrt auch an der Humboldt-Universität. Von 2003 bis 2006 war er Chefökonom für den Bereich Wettbewerb.

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Der "renommierte Ökonom" sei ein "exzellenter Kenner wirtschaftspolitischer Zusammenhänge in der Europäischen Union", sagte Seibert. Merkel kenne und schätze Röllers Arbeit und seine Persönlichkeit und freue sich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.

Der neue Abteilungsleiter wird zugleich Chefunterhändler der Bundesregierung bei den G8- und G20-Gipfeln. Zuletzt hatte Uwe Corsepius nach dem Wechsel von Jens Weidmann an die Spitze der Bundesbank die wirtschafts- und finanzpolitische Abteilung geleitet. Corsepius, der zuvor mehrere Jahre lang der Europaabteilung vorgestanden hatte, absolvierte laut Seibert am Montag seinen letzten Arbeitstag im Kanzleramt.

  • 06.06.2011, 16:02 UhrAnonymer Benutzer: Rheinschwimmer

    Warum nimmt sie nicht grundsolide Oldies wie etwa die Professoren Hankel oder Schachtschneider? Hahaha... war nur ein kleiner Witz. T´schuldigung.

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