Laut aktueller Umfrage können Christdemokraten 1,5 Prozentpunkte zulegen
Emnid sieht CDU-Abwärtstrend gestoppt

Bei der Bundestagswahl könnte es nach einer Emnid-Umfrage zu einem Patt zwischen den großen politischen Lagern aus Union und FDP sowie SPD, Grünen und Linkspartei kommen. Auch die Wahlstreet sieht die CDU wieder im Aufwind. Die Linkspartei verliert an der Online-Prognosebörse deutlich an Boden.

HB/stm DÜSSELDORF. In der vom Nachrichtensender N24 am Dienstag veröffentlichten Umfrage legte die Union im Vergleich zur vorherigen Erhebung um 1,5 Prozentpunkte auf 42 Prozent zu, die FDP kam auf 6,5 Prozent (minus 0,5 Prozentpunkte). Die Sozialdemokraten könnten der Erhebung zufolge mit 33,5 Prozent rechnen, ihr Umfragewert sank damit um einen Prozentpunkt. Die Grünen blieben unverändert bei sieben Prozent, und auch der Umfragewert für die Linkspartei verharrte bei acht Prozent.

Beide Lager kamen somit in der Umfrage auf 48,5 Prozent. Nach Angaben von N24 war die Erhebung die letzte Emnid-Sonntagsfrage vor der Wahl, befragt wurden rund 2000 Menschen zwischen vergangenem Freitag und Montag.

Im Handel an der Wahlstreet können die beiden Volksparteien wieder zulegen. Ihre Gewinne gehen hauptsächlich zu Lasten der Linken: Erstmals sind sie nicht mehr drittstärkste Kraft im Rennen. Ihre Aktien stürzten im Tagesverlauf auf 7 Prozent ab und stabilisierten sich bei knapp 7,5. Inzwischen stehen die Grünen deutlich besser da als die Linkspartei. Seit Beginn der Wahlstreet halten sie sich konstant zwischen 8 und 8,5 Prozent. Die Linken verloren im gleichen Zeitraum knapp fünf Prozentpunkte.

Davon profitiert vor allem die SPD, aber in den letzten Tagen ebenfalls die CDU. Die SPD stabilisierte sich über das Wochenende bei 34 Prozent, überschritt im Laufe des Dienstags erstmals diese Marke und steht aktuell bei 34,2 Prozent. Die CDU drohte am Wochenende einige Male unter die 39 abzurutschen, verzeichnet am Dienstag aber steigende Werte und nähert sich wieder der 40. Die FDP tendiert nach einen Zwischentief am Montag wieder in Richtung 7,5 Prozent.

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