Laut Bericht
Bundesanstalt für Arbeit droht Milliardendefizit

Einem Zeitungsbericht zufolge wird die Bundesanstalt für Arbeit (BA) im kommenden Jahr ein Defizit von 5,8 Mrd. Euro aufweisen, sollte sich die Zahl der Arbeitslosen in etwa auf dem Niveau des Jahres 2008 bewegen. Hintergrund ist die Sendung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung.

HB BERLIN. Im laufenden Jahr werde der Haushalt voraussichtlich ausgeglichen sein, berichtete die ?Frankfurter Rundschau? unter Berufung auf den Etatentwurf der BA.

Die Ausgaben belaufen sich demnach im kommenden Jahr auf 43 Mrd. Euro. Der Hauptgrund für das Minus sei die Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung von 3,3 auf 2,8 Prozent von Januar an. Ein wahrscheinlicher Anstieg der Arbeitslosigkeit sei in dem Haushaltsentwurf nicht vorgesehen, heißt es in dem Bericht.

Der Etatplan basiere auf der Annnahme, dass die Zahl der Arbeitslosen im nächsten Jahr im Schnitt etwa so hoch ist wie 2008. Zuletzt waren im Oktober knapp unter drei Mio. Menschen arbeitslos gemeldet. Das war der niedrigste Stand seit 16 Jahren. Allerdings reagiert der Arbeitsmarkt mit mehrmonatiger Verzögerung auf Konjunkturschwankungen.

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