Laut Stromversorger RWE kein Einzelfall
RWE gewährt CDU-Generalsekretär Meyer verbilligten Strom

CDU-Generalsekretär Meyer bezieht vom Energierkonzern RWE Strom zu einem besonders günstigen Tarif. Sein Arbeitsverhältnis mit RWE ruht seit geraumer Zeit.

HB BERLIN. Nach der Gehaltsaffäre des CDU-Sozialpolitikers Hermann-Josef Arentz ist jetzt auch CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer in die Kritik geraten. Laut einem Bericht der «Berliner Zeitung» liefert der Energiekonzern RWE verbilligten Strom an Meyer. Meyer, der früher für den von RWE gekauften Stromkonzern VEW gearbeitet hatte, sagte der Zeitung, dass er den daraus resultierenden Vorteil selbstredend versteuere. Wie hoch der Vorteil ist, wollte Meyer laut «Berliner Zeitung» nicht sagen.

Der CDU-Sozialpolitiker Hermann-Josef Arentz hatte am Mittwoch seine politischen Ämter aufgegeben, weil er von RWE ein Jahresgehalt von 60.000 Euro und kostenlose Stromlieferungen erhalten hatte, ohne erkennbare Leistungen zu erbringen.

Meyer hatte zu Beginn der Woche auf dem CDU-Parteitag in Düsseldorf erklärt, dass sein Arbeitsvertrag mit dem VEW-Rechtsnachfolger RWE seit geraumer Zeit ruhe. Das bestätigte der RWE-Konzern. Allerdings bezieht Meyer laut Zeitungsbericht weiterhin RWE-Strom zu einem besonders vergünstigten Werksangehörigen-Tarif.

Laut RWE ist dies kein Einzelfall: Auch bei ruhenden Verträge, so heißt es in dem Bericht weiter, erbringe RWE weiterhin bestimmte Leistungen wie die Lieferung von verbilligtem Strom.

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