Laut Umfrage einen Tag nach dem zweiten TV-Duell
CDU und FDP liegen in NRW weiter vorn

Im Schlussspurt setzen alle Parteien jetzt noch einmal auf ein Großaufgebot an Bundesprominenz. Merkel kommt zur Unterstützung des Spitzenkandidaten Rüttgers zur CDU-Abschlusskundgebung am Freitagabend in Düsseldorf. Die SPD wirbt am Nachmittag in Dortmund mit Hilfe von Bundeskanzler Gerhard Schröder und des spanischen Ministerpräsidenten José Luis Rodriguez Zapatero für die Wiederwahl von Steinbrück.

Den Grünen-Spitzenkandidaten, Umweltministerin Bärbel Höhn und Bauminister Michael Vesper, steht Bundesaußenminister Joschka Fischer bei der Schlusskundgebung in Düsseldorf bei. Und FDP-Chef Guido Westerwelle eilt nach Wermelskirchen, um dort dem liberalen Spitzenmann Ingo Wolf beizustehen. Fischer forderte mehrere hunderte Grünen-Anhänger bei einer Kundgebung am Donnerstag in Dortmund auf, den Umfragen keinen Glauben zu schenken. Der Ausgang der Wahl sei nach wie vor völlig offen. "Am kommenden Sonntag entscheidet die Mobilisierung", betonte er.

Merkel versprach in dem Fernsehinterview, die Union werde auch nach einem Wahlsieg in Nordrhein-Westfalen keine Blockadepolitik im Bundesrat betreiben. Zurückhaltend äußerte sich Merkel zur Frage einer Kanzlerkandidatur. Erst einmal müssten sich die Unionsparteien auf die Programmatik konzentrieren, Personalfragen würden zu gegebener Zeit entschieden, sagte sie. Dagegen plädierte der CDU-Vorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern, Eckhardt Rehberg, für eine schnelle Festlegung. Dem "Kölner Stadt-Anzeiger" sagte er: "Es wäre eine feine Geste von (CSU-Chef) Edmund Stoiber, wenn er Merkel vorschlagen würde, nachdem Merkel 2002 auf Stoiber zugegangen war."

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