Lebenslauf des Politikers
Rexrodt prägte die FDP maßgeblich

Günter Rexrodt wurde am am 12.September 1941 in Berlin geboren. In den Kriegsjahren geboren wuchs Rexrodt ohne Mutter auf, die bei einem Bombenangriff getötet wurde. Sein Vater war schon in der Weimarer Republik ein führender Liberaler gewesen. 1980 trat Rexrodt in die FDP ein und machte schnell Karriere.

Nach dem Abitur studierte er an der Freien Universität Berlin Betriebswirtschaft und promovierte zum Dr. rer. pol..Von 1968 bis 1979 arbeitete er zunächst bei der Industrie- und Handelskammer Berlin. Zwei Jahre später wurde er Senatsdirektor (Staatssekretär) bei CDU-Wirtschaftsminister Elmar Pieroth und 1985 Finanzsenator.

Nach der Wahlniederlage der CDU/FDP-Koalition wechselte Rexrodt zunächst zurück in die Wirtschaft und arbeitete 1989 zunächst bei der Citibank in New York, anschließend als Vorstandsassistent bei der Citibank in Frankfurt .Von 1991 bis 1993 war er als Vorstandsmitglied bei der Treuhandanstalt Berlin tätig. Dort setzte er sich mit Nachdruck für die rasche Privatisierung seiner Ressorts Bauwirtschaft, Textilindustrie, Landwirtschaft und Sondervermögen ein.

Seit 1980 war Günter Rexrodt Mitglied der FDP, zunächst als Vorsitzender des Landesverbandes Berlin.1990 wurde er Mitglied des Bundesvorstandes der FDP und arbeitete im Bundesfachausschuß für Finanzen und Steuern. 1991 unterlag Rexrodt bei der Bewerbung um den frei gewordenen Posten des Bundeswirtschaftsministers in einer Kampfabstimmung gegen Jürgen Möllemann.1993 trat „Hexi-Rexi“, wie er in der Partei gerne genannt wurde Möllemanns Nachfolge an, der wegen der so genannten Briefbogenaffäre zurücktrat.

Bis zu dessen Freitod im Sommer 2003 gehörte Rexrodt zu den schärfsten Kritikern Möllemanns. Zur letzten Konfrontation kam es im Herbst 2002 als Möllemann mit illegal finanzierten Flugblättern für Aufsehen sorgte und aus der Partei ausgeschlossen werden sollte.

Seite 1:

Rexrodt prägte die FDP maßgeblich

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%