Leere Kassen
G8-Gegnern geht das Geld aus

Die Proteste gegen den G8-Gipfel könnten für die Betreiber von Camps und Großküchen ein finanzielles Verlustgeschäft werden – vor allem, da sie auch für die Schäden in der Nachbarschaft aufkommen müssen.

HB ROSTOCK. Allein den Küchen, die in den Zeltlagern und bei den Blockaden rund um Heiligendamm über Tage hinweg mehrere tausend Demonstranten versorgten, fehlten 15 000 Euro, sagte Organisator Adolf Riekenberg und bestätigte damit einem Bericht der „Ostsee-Zeitung“ (Montag). Auf ihrer Internetseite hat die Organisation „Block G8“ deshalb einen Spendenaufruf gestartet.

Die Betreiber der Zeltlager werden nach eigenen Angaben frühestens Ende der Woche Kassensturz machen können. Noch sei nicht klar, welche Schäden die Camper in der Nachbarschaft angerichtet hätten, sagte Andi Henner von der „Camp AG“, die drei Plätze organisiert hatte. Für solche Schäden seien allerdings 10 000 Euro eingeplant worden. Die etwa zehn Organisatoren haften nach eigenen Angaben mit ihrem Privatvermögen für die 220 000 Euro, die allein die drei Camps kosten sollten.

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