Legida-Kundgebung
„Wir werden Woche für Woche kommen“

Eigentlich hatten die Legida-Organisatoren 60.000 Demonstranten in Leipzig erwartet. Am Ende kamen nur etwa 10.000. Doch die wollen sich weder davon noch vom Fall des Pegida-Gründers Lutz Bachmann beirren lassen.
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LeipzigSie rufen „Mut zur Wahrheit“ und „jetzt erst recht“ in die Dunkelheit hinein. Die Leipziger Oper am Augustusplatz hat der islamkritischen Legida aus Protest das Licht abgeschaltet. Es sind weitaus weniger Anhänger gekommen als sich die Organisatoren erhofft hatten.

Von 60.000 sprach die Bewegung noch am Mittag. Doch der Legida-Initiator musste sogar den Beginn der Kundgebung verschieben, als sich gegen halb sieben erst einige Tausend Anhänger versammelt hatten. Nach Angaben von dpa-Reportern kamen zur Auftaktkundgebung des Pegida-Ablegers auf dem zentralen Augustusplatz knapp 10.000 Menschen. 

Trotzdem – ihre Parolen sollen Stärke und Kontinuität zeigen. „Wir werden Woche für Woche kommen. Es hat sich nichts geändert“, sagt Legida-Initiator Jörg Rösler am Rande der Veranstaltung dem Handelsblatt. Die Legida-Anhänger wollen sich von den Terrordrohungen und der abgesagten Demonstration am Montag in Dresden nicht beirren lassen.

Dass die Pegida sich am vergangenen Montag den Gesprächen mit der ihnen verhassten Presse geöffnet hat, finden viele der Mitläufer gut. Sie wollen gehört werden. „Hier wurden schlafende Geister geweckt. Ihr kriegt uns so schnell nicht los“, sagte eine Anhängerin.

Doch in die islamfeindliche Bewegung kommt Unruhe. Fast zeitgleich mit der Kundgebung trat Pegida-Gründer Lutz Bachmann als Vorstand zurück. Er war wegen neu aufgetauchter Fotos und angeblicher abfälliger Äußerungen über Flüchtlinge auch in den eigenen Reihen unter Druck geraten.

Der 41-Jährige hatte ein Foto von sich mit Adolf-Hitler-Bärtchen und -Scheitel auf Facebook veröffentlicht – nach eigener Aussage eine scherzhafte Reaktion auf die Veröffentlichung des Satire-Hörbuchs von „Er ist wieder da“, in dem es um Hitler geht.

Der Vorfall müsse Konsequenzen haben, sagte Pegida-Vorstandsmitglied Rene Jahn, „mit so etwas will ich nichts zu tun haben“. Es gehe um die Bewegung und nicht nur um eine Person. Der Sprecher der rechtskonservativen Alternative für Deutschland (AfD), Christian Lüth, kritisierte das Foto als „geschmacklos“. Bachmann sei eine Person des öffentlichen Interesses und müsse wissen, „dass so etwas kein Scherz mehr sein kann“. Die Staatsanwaltschaft Dresden leitete ein Ermittlungsverfahren gegen Bachmann wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein.

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Mehrere kleine Brandanschläge um den Hauptbahnhof

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  • @Knoll Was eingenommen? .... Sie haben wohl die gleiche "Zierpflanze" auf dem Balkon stehen, wie unsere grüne Mischpoke!

  • Was leider durch die "Lügenpresse" auch nicht berichtet wurde ist, dass zwei klingonische Raumschiffe mit kommunistischen/grünen linksradikalen antifa Klingonen Züge aus Dresden unter massiven Faser Beschuss nahmen. Dabei sind die erwarteten restlichen 60.000 Pegida-Demonstranten verdampft.

  • Die staatliche Medien schweigen oder erwähnen es nur beiläufig: Linksradikale Terroristen im Gewand der öffentlich gepriesenen Gegen-Demonstranten nahmen billigend die Lebensgefahr von hunderte Zugreisenden in Kauf um die die Anreise von Legida-Demonstranten aus Chemnitz und Dresden zu verhindern. Auf diesen Strecken wurden von diesen anti-deutschen Terrorgruppen Signalkabel gekappt und Elektroschächte angezündet und gesprengt. Die Bahnstrecken waren daraufhin über Stunden gesperrt. Wäre es auf aufgrund funktionsuntüchtiger Signale zu einem Zusammenstoß zweier Züge gekommen hätte dies vermutlich hunderte Tote zur Folge gehabt. Zudem wurden in der Innenstadt massiv die Zugänge zum Versammlungsplatz blockiert. So gesehen ist die Zahl von 13.000 (lt. Medien, vermutlich dann eher mehr) Legida-Demonstranten und dies beim erst 2. Spaziergang eine beachtliche Zahl. Während die staatlich organisierte GEZ-Mafia und ihre Speerspitzen ARD und ZDF in ihrer erlogenen Berichterstattung über PEGIDA-Demonstranten stets von Rechten spricht und in diesem Zusammenhang das Wort Aufmarsch verwendet, werden Linksradikale, selbst dann noch wenn diese Mordanschläge verüben, als löbliche Gegendemonstranten bezeichnet. Noch schlimmer ist, dass Funktionäre der Gewerkschaften und diverse „Spitzenpolitiker“ der Grünen und der Linken mit diesen Straftätern gemeinsam demonstrieren und offen Solidarität mit vermummten Autonomen bekunden.

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