Leichnam am Mittwoch in Köln In Kabul trauert man um deutschen Soldaten

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Der Kommandeur des deutschen ISAF-Einsatzkontingents, Brigadegeneral Hans-Christoph Ammon, sagte bei der Zeremonie in Kabul vor 1600 Soldaten: „Wir werden den Attentätern, Mördern und Hasspredigern nicht weichen (...) und lassen sie wissen: Jetzt erst recht.“ Die ISAF stehe für Hoffnung und Zuversicht in dem geschundenen Land. Der Kommandeur der ISAF, der italienische General Mauro Del Vecchio, sagte: „Einem gestorbenen Kameraden die letzte Ehre zu erweisen ist eine furchtbar traurige Handlung.“ Im Namen der NATO und aller ISAF-Staaten sprach Del Vecchio den deutschen Soldaten sein „tiefstes Mitgefühl“ aus.

UN-Generalsekretär Kofi Annan sprach der Bundesregierung und der Regierung von Afghanistan sein Beileid aus. An die afghanische Regierung und die internationalen Truppen im Land appellierte er, alles zu tun, um die Sicherheitslage zu verbessern. Die griechische Regierung versicherte unterdessen, ihr Kontingent werde trotz der bei dem Bombenanschlag verletzten beiden griechischen Soldaten in Afghanistan bleiben. „Wir haben Verpflichtungen übernommen und die werden wir erfüllen“, sagte ein Sprecher in Athen.

Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhard Robbe, sagte dem Fernsehsender n-tv, es gebe keinen optimalen Schutz. Es werde alles für die Soldatinnen und Soldaten getan.

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