Leichnam am Mittwoch in Köln
In Kabul trauert man um deutschen Soldaten

Mit einer Trauerfeier hat die Internationale Schutztruppe ISAF am Dienstag Abschied von ihrem getöten deutschen Kameraden genommen. Er war am Montag bei einem Selbstmordanschlag ums Leben gekommen. Gleichzeitig bekannte sich die Truppe erneut zum Afghanistan-Einsatz.

HB KABUL/KÖLN. Der Leichnam soll an diesem Mittwochabend mit militärischen Ehren auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln empfangen werden. Der afghanische Präsident Hamid Karsai verurteilte die beiden Selbstmordanschläge in Kabul, zu denen sich die radikalislamischen Taliban bekannten. Dabei waren auch drei afghanische Zivilisten getötet und zwei Bundeswehrsoldaten verletzt worden. Am Dienstag starb bei einem Anschlag im Südosten des Landes ein US-Soldat.

Die Luftwaffe holte zwei bei dem Anschlag verletzte deutschen Feldjäger am Dienstag mit einer Lazarett-Maschine ab. Sie kamen am Abend in Köln an und wurden in Krankenhäuser gebracht. Das Informationszentrum der Streitkräftebasis teilte mit, dass an der Militär-Zeremonie für den getöteten Soldaten am Mittwochabend auch Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) und Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan teilnehmen werden. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe - zuständig für im Ausland begangene Taten mit deutschen Opfern - leitete ein Ermittlungsverfahren ein.

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