Leicht im Aufwind
Westerwelle hat die FDP gut aufgestellt

Das Wahljahr 2004 verlief für die FDP mit Ausnahme der Hamburg-Wahl im Februar bisher erfolgreich. Nach dem Verlust der Regierungs- und Parlamentsbeteiligung in der Hansestadt erreichten die Freidemokraten bei der Europawahl im Juni ihr selbstgestecktes Ziel - nach zehn Jahren Abstinenz zogen sie erstmals wieder in das Straßburger Parlament ein.

HB HAMBURG. Auch bei allen gleichzeitig stattfindenden Kommunalwahlen und der Landtagswahl in Thüringen legte die Partei zu.

Seit Guido Westerwelle im Mai 2001 den Vorsitz der Liberalen übernahm, ist die Partei tendenziell im Aufwind. Bereits im Oktober 2001 schaffte die FDP mit 9,9 % ein Comeback in Berlin, 2002 mit einem Rekord von 13,3 % die Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt. Im vorigen Jahr überholte sie die Grünen in Niedersachsen und stellt seitdem dort Minister. In Bremen konnten die Liberalen wegen des besonderen Wahlrechts mit nur 4,2 % einen Abgeordneten platzieren. Bei der Bundestagswahl 2002 verfehlten sie ihre Zielmarke 18 mit 7,4 % jedoch klar.

Derzeit sitzt die FDP in neun Landesparlamenten. Nicht vertreten ist sie in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen, Saarland, Bayern und Hamburg. In vier Ländern stellt sie Minister: In den CDU-geführten Kabinetten von Baden-Württemberg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen sowie als Partner der SPD in Rheinland-Pfalz.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%