Leistungen im Osten
Wulff kritisiert westdeutsche Ignoranz

Zuletzt sind mehrere Studien erschienen, die eine psychologische Spaltung Deutschlands ermittelt haben. Das macht auch Bundespräsident Christian Wulff (CDU) Sorge. Er kritisierte nun eine Ignoranz im Westen gegenüber ostdeutschen Leistungen.
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HB ERFURT. "Offenbar haben nicht alle verstanden, dass man mit großem Respekt dem begegnen muss, was hier in den vergangenen 20 Jahren geleistet wurde", sagte Wulff der Erfurter "Thüringer Allgemeinen" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. Er wünsche sich, dass noch mehr Menschen aus anderen Regionen Deutschlands nach Thüringen, Sachsen oder Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern reisen, um sich die Ergebnisse dieser Veränderungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit anzuschauen.

In den alten Bundesländern könne man sich ein Vorbild daran nehmen, wie zum Beispiel an den Thüringer Schulen und Hochschulen gelehrt und gelernt wird. Zugleich verteidigte der Bundespräsident die Art und Weise der Wiedervereinigung vor 20 Jahren. "Das war kein Anschluss", sagte er.

Es habe auch keine Deindustrialisierung gegeben. "Die Wirtschaft der DDR lag am Boden und war nicht wettbewerbsfähig", sagte Wulff. Dass dies in den neuen Ländern zum Teil immer noch anders gesehen werde, sei verständlich. "Da gibt es Prägungen, lange Linien, da müssen wir Geduld haben", sagte das Staatsoberhaupt.

Wulff bedauerte, dass im Zusammenhang mit dem Jahrestag der Deutschen Einheit oft das Negative betont werde. "Warum finden Probleme immer mehr Aufmerksamkeit als Erfolge? Wir sollten auch das Positive, die unendlich vielen Gemeinsamkeiten betonen", sagte Wulff.

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  • @morchel
    Leider haben Sie nicht verstanden, um was es eigentlich geht. Wenn Siemens, bMW, Audi usw. in China Schmiergelder bezahten um Aufträge zu erhalten, ist dagegen eigentlich nichts einzuwenden. bis vor ein paar Jahren konnte man ja sogar Schmiergelder ganz offiziell von der Steuer absetzen. Darum geht es nicht.

    Es geht darum, dass man zu Schmiergeldzahlungen gezwungen wird, unabhängig von den Aufträgen. Es wird einfach erwartet, dass man beamte und Grünuniformierte mit Scheinen beglückt.
    Und wenn man diesen Aufforderungen nicht nachkommt, stehen halt jede Woche Schlägertrupps vor dem Haus, bzw. werden ihnen sogar Russen angekündigt und ins Haus geschickt. Parallel dazu haben sie ein fingiertes Strafverfahren nach dem anderen am Hals, wo sich Meineidschwörer ganz ungezwungen austoben können.
    Auch das ist kein Problem. Ein Problem wird es erst, wenn man unter „staatlicher Aufsicht“ abgemurkst werden soll, sich wehrt und dann noch wegen Körperverletzung verurteilt wird.

    Allerdings habe ich auch mal Prügel bekommen:
    Als mich ca. 20 Paramilitärs (Sturm 34 aus Mittweida) ohne irgend einen Grund umzingelten und mich halb tot schlugen, standen keine 50m entfernt zwei Grünuniformierte und schauten seelenruhig zu.
    Das war abgesprochen, die wollten andere ihre Drecksarbeit machen lassen! Das passiert einem, wenn man kein Schutzgeld an Polizisten bezahlt. Sachsens MP Tillich sagt ja nicht umsonst, dass eine große Anzahl der sächsischen Polizisten ungeeignet für den Polizeidienst sind. Na ja, das hilft mir auch nicht.

    So mein lieber morchel, der Körper rächte sich mit drei psychisch bedingten Schlaganfällen, weil ich mir alles gefallen lies. Stellen Sie sich mal vor, man würde nur die selben Methoden anwenden wie diese Psychopathen?
    Verstehen Sie jetzt?

    Also Herr Wulff, bauen Sie wieder eine Mauer um die DDR, ohne check-points, dafür 5m höher als die alte.

  • Ach Siggi 40 du schreibst und beschreibst doch nur deine Oberflächligkeit,das Geschäft bei den beutezug ost haben nun mal andere gemacht.du der Straus hatte seinen persönlichen Landeplatz beim Erich Honnecker,der hat Geschäfte gemacht,warum ? er war realist du nicht,weil schaum vorm mund.Du musst weltweit bimbis entrichten ist so und die schwarzen kassen ob Simens oder MAN seis drum.Was zu denken gibt sind brutalen methoden wie die Ostdeutschen bei vollen bewustsein ausgeschlachtet wurden.Rohwedde/breul alter war das brutal allein wie die firmwen runter gerechnet wurden ohne gnade nur das gründstück war intressant,und da kommst du mit deinen firmen die beklaut wurden wir reden hier von kuchen nicht von Krümmeln.vor lauter freude war der schalk so willkommen in bayern,mit den Wissen,also stell dein licht nicht so unter den scheffel oder weisst du wirklich nicht was kapitalismus ist,wir rechnen in milliarden wenns nicht reicht wir drucken weiter.da gabs westdeutsche die wahren so in die DDr verliebt das die gleich mal für sie gearbeitet haben natürlich im westen.die zusammenarbeit war immer gut die mauer war ein segen für westdeutschland,sie musten das system menschlich halten es war kalter krieg diese zurückhaltung konnten sie vor 20 ig jahre aufgeben und haben das gemacht was die natur ihnen mitgegeben hat sich satt gemacht bis zum erbrechen,halt zivilisation aller west,scheindemokrotie alle vier jahre bRD.DDR willst du nicht mein bruder sein schlag ich dir den schädel ein wesentlich ehrlicher glaub mir die menschen dort wusten genau woran sie wahren,genau wie jetzt

  • Die DDR wurde übernommen dann regelrecht ausgeraubt posetive Elemente als Ost-Quatsch vernichtet. Nur
    die Stasiunterlagen von DDR bewohnern wurden erhalten, die von Westdeutschen politischen Verrätern vernichtet. Das habe ich verständnislos als Westdeutscher mit ansehen müssen. Nach zwanzig Jahren ist eine Entschuldigung fällig auch wenn die damalige Kohlregierung sicherlich vom posetiven überwältig war. Wer die ostdeutschen nicht integrieren kann, der wird es bei türkischen Migranten niemals schaffen.

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